Mann bedrohte in Linz Frau und Polizisten mit Küchenmesser
LINZ. Ein 35-jähriger Linzer soll in einem Garten eine Frau und später auch Polizisten mit einem Küchenmesser bedroht haben. Pfefferspray und Taser zeigten laut Polizei keine Wirkung, festgenommen wurde der Mann schließlich nach dem Einsatz eines Diensthundes.

Eine 46-jährige Linzerin verständigte Mittwochfrüh die Polizei und gab an, dass sich ein mit einem Messer bewaffneter Mann in ihrem Garten befinde und sie bedrohe. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen und den Garten betraten, hörten sie bereits die Schreie eines Mannes.
Heikler Einsatz
Die Anzeigerin teilte ihnen mit, dass sich der Verdächtige auf der Rückseite des Hauses befinde. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen 35-jährigen Linzer handelte. Die Polizisten näherten sich dem Mann mit gezogener Dienstwaffe. Zunächst kam er jedoch nur mit einem Bilderrahmen in der Hand um die Ecke. Nach einer Aufforderung legte er diesen ab und ging mit erhobenen Händen zu Boden. Als die Beamten ihn festnehmen wollten, sprang er plötzlich auf und lief wieder hinter das Haus.
Mann zog Messer
Dort hielt der 35-Jährige plötzlich ein großes Küchenmesser in Richtung der Polizisten. Er schrie weiter lautstark und soll die Beamten mit dem Umbringen bedroht haben. Mehrfachen Aufforderungen, das Messer wegzulegen, kam er laut Polizei nicht nach; auch sonst reagierte er nicht auf die Ansprache der Einsatzkräfte.
Pfefferspray und Taser zeigten nicht die gewünschte Wirkung
Daraufhin setzten beide Polizisten Pfefferspray ein, das jedoch keine Wirkung zeigte. Kurz darauf traf eine Streife der Schnellen Interventionsgruppe ein. Auch der dreimalige Einsatz eines Tasers blieb den Polizeiangaben zufolge ohne Wirkung. Nach dem Einsatz eines Diensthundes gab der Mann schließlich freiwillig auf und konnte festgenommen werden. Der 35-Jährige wurde am Einsatzort von Rettung und Notarzt versorgt und anschließend in die Justizanstalt gebracht.


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