Ammoniak-Austritt in Linzer Schlachtbetrieb: Feuerwehr im Einsatz
LINZ. In einem Schlachtbetrieb ist am Dienstagfrüh Ammoniak ausgetreten, woraufhin die Feuerwehren Linz und Ebelsberg alarmiert wurden. Die Konzentration des Gases lag zwar leicht über dem Grenzwert, stellte jedoch laut Einsatzkräften keine akute Gefahr für die Bevölkerung dar.

In einem Linzer Schlachtbetrieb ist am Dienstag in den frühen Morgenstunden Ammoniak ausgetreten. Kurz nach fünf Uhr rückten die Berufsfeuerwehr Linz und die Freiwillige Feuerwehr Ebelsberg zu dem Einsatz aus.
Wie die Einsatzkräfte berichteten, war nur eine geringe Menge des Gases entwichen, wobei die gemessene Konzentration lediglich leicht über dem zulässigen Grenzwert lag. Für die Anwohner bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Auch das Personal des Betriebs ist laut Feuerwehr keinem Risiko ausgesetzt, darf den betroffenen Bereich jedoch vorerst nicht betreten. Verletzte gab es bei dem Vorfall keine.
In größeren Schlacht- und Fleischbetrieben dient Ammoniak häufig als Kältemittel zur Kühlung oder Tiefkühlung von Fleischprodukten. Das farblose Gas macht sich durch einen stechenden Geruch bemerkbar. Bereits niedrige Konzentrationen können zu Reizungen führen, während größere Mengen die Atemwege schwer schädigen und im schlimmsten Fall lebensbedrohlich wirken können.








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