Aufwendige Rettung nach Unfall auf der A7 Mühlkreisautobahn
LINZ. Am Donnerstagabend kam es auf der A7 Mühlkreisautobahn zu einem schweren Verkehrsunfall, der eine aufwendige Personenrettung durch mehrere Einsatzorganisationen erforderlich machte.

Berufsfeuerwehr, Rettung, Notarzt, Autobahnpolizei und die ASFINAG waren vor Ort im Einsatz. Der Vorfall ereignete sich auf der Auffahrt von der Hafenstraße auf die Autobahn. Der Lenker eines Personenkraftwagens war aus noch unbekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug prallte gegen einen Betonsockel samt darauf montiertem Lichtmast, überschlug sich über die Leitschiene und landete schließlich in Seitenlage auf dem zweiten Fahrstreifen – entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung. Die Befreiung des verletzten Fahrers gestaltete sich schwierig und erforderte eine enge Abstimmung zwischen den Einsatzkräften und dem Notarzt. Die Feuerwehr entfernte zunächst Teile der Leitschiene. Anschließend stellte die Mannschaft den Wagen mithilfe von Muskelkraft vorsichtig und ohne weitere Erschütterungen wieder auf die Räder. Dieses behutsame Vorgehen ermöglichte eine schonende Bergung des Verletzten, der danach dem Rettungsdienst übergeben wurde. Für den Abtransport des Wracks war ein Abschleppunternehmen zuständig. Die ASFINAG übernahm die Reinigung der Fahrbahn sowie die Reparatur der beschädigten Sicherungseinrichtungen. Ein Hund, der sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Fahrzeug befunden hatte, wurde von der Tierrettung in Obhut genommen und in ein Tierheim gebracht.








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