Tag der alten Obstsorten in Linz
LINZ. Am Samstag, 26. September, steht der Südbahnhofmarkt von 8 bis 12 Uhr im Zeichen alter heimischer Obstsorten. Besucher können Äpfel, Birnen und Quitten entdecken, verkosten und eigene Früchte bestimmen lassen.

Beim „Tag der alten Obstsorten“ spielen typische Obstarten aus den oberösterreichischen Streuobstwiesen wie Äpfel, aber auch Birnen oder Quitten die Hauptrolle. Der Naturschutzbund, der Naturpark Obst-Hügel-Land, der Obst-Sorten-Garten Ohlsdorf, der Verein Streuobst Österreich, die ARGE Südbahnhofmarkt und weitere Partner laden zum Schauen, Kosten und Informieren ein.
Eigene Früchte bestimmen lassen
Wer wissen möchte, welche Apfel- oder Birnensorte im eigenen Garten wächst, kann Früchte zur Bestimmung mitbringen. Die Pomologen Gabi und Klaus Strasser vom Obst-Sorten-Garten Ohlsdorf nehmen die Sortenbestimmung direkt vor Ort vor. Wichtig: Für eine zuverlässige Einschätzung sollten jeweils mindestens fünf typische Früchte mitgebracht werden. Sie dürfen weder faulig noch schimmelig sein und sollen nicht poliert werden.
Neben einer Ausstellung alter Obstsorten gibt es Apfelsaft zum Pressen und Verkosten. Fachleute informieren zudem über die Bedeutung von Streuobstwiesen und alten Obstbäumen für den Naturschutz sowie über Anlage, Pflege, Erhaltung und Fördermöglichkeiten von Streuobstflächen.
Auch die Marktbeschicker feiern den Beginn der neuen Erntesaison. Beispielsweise bei Röblfrüchte können Besucher zahlreiche Apfel- und Birnensorten verkosten und direkt vergleichen. Gemeinsam wird außerdem der „Röblfrüchte-Apfel des Jahres 2026“ gewählt.
Ein besonderer Publikumsmagnet dürfte der große Apfelstrudel-Anschnitt werden. Unter dem Motto „Wie viele Meter Apfelstrudel schafft der Südbahnhofmarkt?“ wird gemeinsam genascht.








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