Umweltkongress informiert in Linz über den Schutz der Natur
OÖ. Wie lassen sich Umweltveränderungen früher erkennen und wirksam begleiten? Der Oö. Umweltkongress 2026 in Linz zeigt, wie Daten, neue Technologien und persönliche Erfahrungen dabei helfen können.

Der Oö. Umweltkongress 2026 steht unter dem Titel „Verbunden. Mensch–Umwelt-Beziehungen in einer neuen Realität“. Er findet am Dienstag, 29. September, von 9 bis 17 Uhr im Ursulinenhof statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Daten als Frühwarnsystem
Im Mittelpunkt stehen Veränderungen bei Luft, Flüssen, Böden und Landschaften. Messdaten sollen helfen, Entwicklungen früh zu erkennen und Maßnahmen zu planen. „Wir können heute genauer hinschauen und Entwicklungen früher erkennen als je zuvor“, sagt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). Entscheidend sei, das Wissen auch in wirksames Handeln zu übersetzen.
Wasser, Boden und Gletscher
Themen sind unter anderem Trinkwasserschutz, Boden als Lebensraum und Wasserspeicher sowie Lichtverschmutzung. Auch der Rückgang des Dachstein-Gletschers wird behandelt. Ein Messprogramm dokumentiert dort seit 20 Jahren die Veränderungen im Hochgebirge.
Technik und neue Perspektiven
Digitale Technologien, Sensorik und Künstliche Intelligenz eröffnen neue Möglichkeiten für den Umweltschutz. Der Kongress will Umwelt aber nicht nur erklären, sondern auch anders erfahrbar machen. Teilnehmende sollen dabei die Perspektive von Boden, Bäumen oder Pilzgeflechten einnehmen.
Anmeldung und Detailprogramm
Anmeldeschluss für den Kongress ist am 20. September. Das Vormittagsprogramm wird von 9 bis 10.30 Uhr auch per Livestream übertragen. Details und Anmeldung: www.land-oberoesterreich.gv.at/uko.htm








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