Messerattacke beim Linzer Volksgarten
LINZ. Im Linzer Volksgarten kam es in der Nacht von 12. auf 13. August zu einer Messerattacke. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Bürgermeister Prammer beruft sich auf die beim Sicherheitsgipfel einberufenen Arbeitsgruppen, Sicherheitsstadtrat Raml fordert eine Videoüberwachung.

Ein 24-jähriger Mann ist im Bereich zwischen Goethekreuzung und Volksgarten von einem bislang unbekannten Täter mit einem Messer schwer verletzt worden. Der Täter konnte flüchten, laut Polizei gibt es derzeit keine Zeugen.
Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) zur Attacke: „Eine erneute Messerattacke mitten in unserer Stadt ist erschreckend und muss rasch und lückenlos aufgeklärt werden. Die Sicherheit der Linzerinnen und Linzer hat für mich höchste Priorität. Die beim Sicherheitsgipfel eingesetzten Arbeitsgruppen erarbeiten derzeit konkrete Vorschläge. Im Herbst werden wir auf dieser Grundlage so rasch wie möglich weitere Maßnahmen auf den Weg bringen.“
Forderung nach Videoüberwachung
Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) erneuert seine Forderung nach einer Videoüberwachung durch die Polizei rund um den Volksgarten. Die Stadt würde sich auch an der Anschaffung der Kameras finanziell beteiligen, er habe dafür im Sicherheitsbudget der Stadt Reserven vorsehen lassen.
„Genau in diesem Bereich fordere ich seit langem eine Videoüberwachung. Kameras verhindern nicht jede Gewalttat, sie können aber abschreckend wirken und vor allem bei der Ausforschung flüchtiger Täter einen entscheidenden Beitrag leisten. Der aktuelle Fall zeigt einmal mehr sehr deutlich, warum wir an bekannten Brennpunkten dieses zusätzliche Instrument brauchen“, betont Raml. Auf Grundlage des Sicherheitspolizeigesetzes kann die Stadt nicht selbst tätig werden, da die Überwachung von öffentlichen Plätzen alleinige Zuständigkeit der Polizei ist.








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