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Mit der magischen Zahl sieben als Ausgangspunkt unternimmt die Autorin und bildende Künstlerin Teresa Präauer eine Reise ins System der Sterne. Mittels sieben Bildschirmen, die vor allem auch den Spaziergängern, die das Lentos außen passieren, ins Auge stechen werden, kommuniziert die Künstlerin mit den Betrachtern zwischen öffentlichem und musealem Raum.  

Künstlerin Teresa Präauer Foto: Thomas Langdon
Künstlerin Teresa Präauer Foto: Thomas Langdon

Sieben Monitore fungieren als Sprecher und unterhalten sich mit feiner Komik unter dem Titel „STARS“ über den Himmel, über Touchscreens, über Schwarz und Weiß, über die Sonne und die Sterne, über das eigene Kleinsein, über Anfang und Ende. „In zirka zehn Minuten erschließt sich die Arbeit, wenn man sie liest“, lädt die gebürtige Linzerin Teresa Präauer ein, kurz Innezuhalten und vor dem Lentos zu verweilen. Bei diesem Spiel mit Sprache und Text wird der Bildschirm einerseits als Display genutzt, andererseits in seiner angeblichen Multifunktionalität ad absurdum geführt.

Die interdisziplinäre Installation wurde von der bildenden Künstlerin und Autorin, welche die Grenzen zwischen Disziplinen gerne überschreitet, für den Außenraum konzipiert:

„Eine Arbeit für sieben Bildschirme zu schreiben war eine schöne Herausforderung, weil ich Einschränkungen sehr schätze, damit entstehen Arbeiten erst sehr oft“, erklärt Präauer und weckt das Interesse: „Die Installation soll auch darauf verweisen, dass bei uns Bildschirme oft für alles zuständig sind, bei mir sind sie nur für den Text zuständig, aber Text kann natürlich auch ganz viel.“ ?


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