Theater Phönix zeigt: "Werther lieben"
Der gebürtige Oberösterreicher und Autor Thomas Arzt erzählt in „Werther lieben“ mit der Sprache der Gegenwart von den Ängsten und Sehnsüchten einer Generation, die gelernt hat, ihren eigenen Mittelschichtsträumen zu misstrauen. Das Stück ist unter der Regie von Johannes Maile derzeit im Theater Phönix zu sehen.

Emotionaler Aufruhr: Ausgehend von Goethes Welterfolg „Die Leiden des jungen Werther“ findet sich in der Phönix-Uraufführung „Werther lieben“ von Thomas Arzt Charlotte zwischen zwei Männern wieder. Ihr Verlobter Max ist selbstbewusst, karriereorientiert, heimatverbunden und dennoch weltgewandt. Seine Souveränität geht so weit, dass er Charlottes Leben genauso mitbestimmt, wie er die immer neuen Umbauten an ihrem gemeinsamen Haus plant. Verlockend anders scheint da der neue Nachbar Ulrich, der sich gegen zu viel Sicherheit in seinem Leben sträubt, gerade eine verfallene Mühle auf dem Land gekauft hat und statt dem Umbau lieber mit dem Gedanken spielt, sich für Entwicklungsarbeit zu bewerben. Plötzlich scheint Charlottes Leben auf dem Prüfstand zu stehen. Info: www.theater-phoenix.at


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