Schwerpunkt: gfk OÖ kämpft gegen das „Nichtwissen“ an
LINZ. Mit dem Schwerpunkt „Nichtwissen“ geht die OÖ. Gesellschaft für Kulturpolitik (gfk) in die neue Saison. Das Thema wird das ganze Jahr hindurch begleiten.

Knapp über 2300 Besucher kamen zu den 24 Veranstaltungen der gfk OÖ im letzten Jahr, darunter Highlights wie das Kulturkarussell mit Auschwitz-Überlebender Esther Bejarano.
Hochpolitisches Thema
„Nichtwissen“ knüpft an den letzten Schwerpunkt der gfk – der „Angst“ – an. Es sei ein hochpolitisches Thema, „wenn sich sogar Politiker ihre eigenen Wahrheiten zusammenzimmern“, so Vorstandsvorsitzender Roland Schwandner. „Die Leute hauen sich ihr selbstgebasteltes Wissen via Facebook um die Ohren“, so auch gfk-Geschäftsführerin Wiltrud Hackl.
Veranstaltungsreigen
Zahlreiche Veranstaltungen wird es zum Thema „Nichtwissen“ geben. Den Auftakt machte bereits eine Matinee zum 12. Februar 1934. Weiter geht“s am 10. März mit dem Thema „Schule: Was alles geht“, im Central. Nach einer Diskussion findet um 19.30 Uhr die Filmpremiere von „Inside VS 33“ statt.
Die vorerst einzige Frauen-Vokalgruppe Simbabwes, „Nobuntu“, ist am 17. März im Central zu Gast. Eine Performance von Fuckhead und raum.null (OÖ-Premiere) ist am 28. März zu erleben.
In Kooperation mit der Buchhandlung Fürstelberger ist es gelungen, den schottischen Schriftsteller und politischen Journalisten Martin Walker ins Central zu bekommen. Er spricht über seine aktuellen politischen Erfahrungen in den USA, am 4. Mai, 19.30 Uhr, Eintritt frei.
Zum Abschluss des Frühjahrsprogrammes wird am 10. Juni zum Fest geladen, im Hollaberer-Hof.
Alle Infos und Veranstaltungen gibt“s unter www.gfk-ooe.at.
Raus in die Regionen
Künftig will die gfk auch in den Regionen vertreten sein. „Eine geografische Erweiterung ist auch gesellschafts- und kulturpolitisch wichtig. Wir wollen damit auch einen unterstützenden Beitrag für Vereine in den Regionen leisten“, so Hackl.
Das neue Magazin zum „Nichtwissen“ beinhaltet unter anderem ein künstlerisches Statement zum Thema von Fotograf Reinhard Winkler.


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