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LINZ. In der Studiobühne Promenade zeigt das Landestheater bis 2. Juli als Uraufführung eine Stückentwicklung von Ruth Messing und Ines Schiller: „Metropolinz – eine Heim(at)suchende“.

Ines Schiller im von ihr mitentwickelten "Metropolinz" Foto: Christian Brachwitz
  1 / 2   Ines Schiller im von ihr mitentwickelten "Metropolinz" Foto: Christian Brachwitz

Jugend heißt Aufbruch – endlich raus aus der Enge, raus aus diesem Kaff, raus aus allzu vertrauten Gefilden. Weg von der Familie. Neue Orte, neue Leute, neue Musik, neue Ideen. Wann, wenn nicht jetzt?

Sehnsucht nach dem Gegenteil auf Aufbruch

Sich lossagen von allem, was bisher war. Grenzen ausloten. Irgendwo, Hauptsache woanders. Und dann vergeht die Zeit. Studium in der Großstadt, Leben in den Metropolen. Immer neue Orte, immer neue Leute, immer neue Ideen. Da kann es schon mal sein, dass die Vergangenheit einen einholt. Oder dass da eine Sehnsucht wächst, nach dem Gegenteil von Aufbruch. Nach einer Zugehörigkeit. Nach der ersten Vertrautheit. Ist es Heimweh? Vielleicht. Und gehört nicht zu jeder wirklichen Heldenreise auch die Rückkehr? Also bloß zurück. Aber ist das, was man dort schließlich vorfindet, dann tatsächlich noch das, wonach es einen sehnte?

Persönliche Geschichte

Regisseurin Ruth Messing und Landestheater-Ensemblemitglied Ines Schiller nähern sich diesem unmöglichen Zustand „dazwischen“ in ihrer ersten gemeinsamen Arbeit am Landestheater Linz auf sehr persönliche Weise an. Auf der Bühne zu sehen ist neben Schiller auch Maria Deopátria Altreiter-Silva.

Infos, Termine und Karten online unter www.landestheater-linz.at


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