Als die Klangschlange Linz eroberte
LINZ. Bevor am kommenden Sonntag die Kinderklangwolke ihren 20. großen Auftritt hat, blickt Tips mit Christa Koinig auf die Anfänge des Erfolgskonzepts zurück. Sie rief die Idee 1998 ins Leben und war bis 2009 für die organisatorische Gesamtleitung bei den Kinderklangwolken verantwortlich.

Alles begann 1998 mit der „Klangschlange“: „Ich habe mir damals gedacht, wenn ich einmal die Chance habe, ein solches Konzept umzusetzen, wird es diese Geschichte sein, die wir in Text und Musik gießen“, erzählt Christa Koinig.
„Von Kindern für Kinder“
Obwohl alles neu war, kamen schon bei der Premiere viele Zuschauer in den Linzer Donaupark. „Es galt damals wie auch heute schon der Grundsatz, dass es ein Stück von Kindern für Kinder sein sollte.“
Unter den Highlights „ihrer“ Klangwolken denkt sie an Auftritte von Stars wie Konstantin Wecker zurück, der 2007 und 2009 die Musik beisteuerte. „Ich bin froh, dass wir ihn dafür gewinnen konnten, er hat das mit viel Engagement und keinerlei Star-Allüren gemacht“, denkt Koinig zurück.
Wer sich von den kreativen Ideen der Linzerin weiter hautnah überzeugen will, hat nach ihrem Rückzug aus der Klangwolken-Welt regelmäßig im Puppentheater Linz die Chance. Dort beginnt am 12. September die neue Saison mit dem Stück „Kasperl und das Gespenst“. Christa Koinig: „Ich bin den ganzen Sommer schon im Einsatz, um das Bühnenbild zu basteln und dem Stück den letzten Schliff zu geben.“


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