"Lieder eines armen Mädchens": Nina Proll gastiert mit Liederabend im Linzer Schauspielhaus
LINZ. Romy-Preisträgerin und Star der „Vorstadtweiber“ Nina Proll kommt am Sonntag, 14. Oktober, 19.30 Uhr, ins Schauspielhaus Linz. Mit dabei hat sie ihr Programm „Lieder eines armen Mädchens“. Begleitet wird sie von den Salonisten unter der Leitung von Peter Gillmayr.

Nina Proll interpretiert begleitet von den Salonisten Lieder und Texte benannt nach dem Liederzyklus „Lieder eines armen Mädchens“, den Friedrich Hollaender in den 20ern für seine erste Frau, die Berliner Diseuse Blandine Ebinger komponiert hat.
Immigration der Juden nach Amerika als Thema
Dieser besondere Liederabend beschäftigt sich mit dem Schicksal der unteren Zehntausend zu dieser Zeit. Er enthält zeitkritische Lieder, die sich unter anderem mit der Immigration der Juden nach Amerika beschäftigen. „Wenn ich mir was wünschen dürfte“, „Ich weiß nicht zu wem ich gehöre“ und „Surabaya Johnny“, oder „Die Hungerkünstlerin“, „Mutter, hast du mir vergeben?“ und „Lied des Lotterieagenten“ sind zu hören.
Vertriebene Komponisten vertonten Brecht und andere
Vertriebene Komponisten wie Friedrich Hollaender, Hanns Eisler, Kurt Weill und Hermann Leopoldi, die sowohl in ihrer deutschsprachigen Heimat und danach in Amerika großartige Karrieren machten, haben Texte von Berthold Brecht, Georg Kaiser, Robert Liebmann, Ira Gershwin und anderen vertont. Diese Lieder werden von Nina Proll eindringlich interpretiert.
Karten: www.landestheater-linz.at


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