Der Grinninger ermittelt in Alturfahr
LINZ. Hügelige Landschaften, vom oftmals rauen Klima gegerbte Charaktere mit Tiefgang und ein ermordeter Journalist im zuckerlrosa Anzug: Am Freitag, 19. Oktober, 19.30 Uhr präsentiert Christian Hartl seinen neuen Kriminalroman „Der springende Punkt“ im Kulturverein Strandgut.

Eigentlich hätte sich Bezirksinspektor Gerhard Grinninger auf ein paar erholsame Wochen in der malerischen Kurstadt Bad Hansberg gefreut. Doch der beim Grenzübergang Guglwald auf einer Baustelle tot aufgefundene Journalist Claus Peter Steiner macht ihm einen Strich durch seine Wellness-Rechnung. Steiner, die schillernde Edelfeder des Wochenmagazins „Alpenpost“, hat man allem Anschein zufolge nach der „Cha-Ping!“-Methode hingerichtet. Kurzum: Er wurde mit Crystal-Meth vollgepumpt und dann von Hunden zu Tode gehetzt.
Korruption am Land
Ein mafiöses Straf-Ritual, das vor allem innerhalb der vietnamesisch-stämmigen Minderheit Tschechiens verübt wird. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die verschworene Gemeinschaft um Standl-Mogul Han I Moon dahintersteckt. Im Zuge der Ermittlungen stoßen Grinninger und seine tschechische Kollegin Svetlana Cmolik auf viele Ungereimtheiten, die ein schonungsloses Bild korrupter Machenschaften offen legen.
Nach dem Roman „Mord im Mühlviertel“ ist „Der springende Punkt“ die Fortsetzung der Krimireihe rund um Inspektor Gerhard Grinninger, der im Oberen Mühlviertel ermittelt. „Und auch an Teil drei schreibe ich bereits“ verrät Hartl im Tips-Gespräch.
Musikalische Lesung
Am Freitag, 19. Oktober, um 19.30 Uhr im Kulturverein Strandgut (Ottensheimer Straße 25) gibt es neben Texten aus dem Buch auch ausgewählte Musik-Highlights von „Imported Style“. „Diese Songs haben mich zu vielen meiner Geschichten inspiriert“, so Christian Hartl. „Wenn du dir ein Lied anhörst, hast du oft ein Erlebnis oder eine Erinnerung vor Augen, mit der du das Gehörte verbindest. Du wirst vielleicht nostalgisch. Songs von Nirvana oder den Smashing Pumpkins führen mich geistig z.B. in die 1990er Jahre. Jene Zeit, in der ich mit meinem Puch-Maxi unterwegs war, mein Haupthaar bis weit über den Kragen meines Karohemdes aus Flanell reichte und ein gepflegtes Dosenbier zum Wochenend-Feeling gehörte…“
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