Kunsthandel Seitz veranstaltet erste Linzer Kunstauktion
LINZ. Der Linzer Kunsthandel Seitz in der Bischofstraße veranstaltet am Mittwoch, 12. Juni, 18 Uhr, die 1. Linzer Kunstauktion. Gemälde, Aquarelle und Grafiken aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert können ersteigert werden.

Der Kunsthandel Seitz gilt seit 2011 als Fixpunkt für Kunstinteressierte und Liebhaber von Malerei, Keramiken und Kunstgegenständen. Manuel Seitz, der mit seinen erst 30 Jahren als dynamischer „Jungspund“ der Branche gilt, leitet seine Galerie seit nunmehr schon zehn Jahren mit Kompetenz und viel Freude am Beruf.
Vor fünf Jahren zog es ihn vom alten Standort beim Volksgarten in die Galerie in die Bischofstraße 3. Die Liebe zur Malerei und zu den schönen Künsten wurde ihm quasi in die Wiege gelegt: Sein Großvater, ein leidenschaftlicher Kunstsammler, vererbte ihm diese besondere Passion. In seiner Galerie finden sich hauptsächlich Werke von österreichischen Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts, der Schwerpunkt liegt dabei auf Malerei der Klassischen Moderne.
Idee zur Linzer Kunstauktion
In Linz gab es bisher nur ein einziges Auktionshaus, das Kunstwerke aus Privatbesitz bei Auktionen offeriert. Gemeinsam mit einem befreundeten Kunsthändler aus Wien beschloss Seitz Anfang 2019, diesen Umstand zu ändern, und für die Linzer Kunstszene eine Alternative zu bietenn. „Mir ist es wichtig, dass unsere Kunden eine persönliche, nicht anonymisierte und faire Beratung bekommen. Viele haben noch nie ein Werk bei einer Auktion angeboten, und kennen das Prozedere und den tatsächlichen Wert ihrer Stücke nicht. Wir wollen die Linzer Kunstauktionen zu einer seriösen Institution am Kunstmarkt etablieren“, so Seitz.
Die 1. Linzer Kunstauktion findet am 12. Juni 2019 um 18 Uhr in der Galerie in der Bischofstraße 3 statt. Die zu ersteigernden Gemälde, Aquarelle und Grafiken entstammen dem 19., 20. und 21. Jahrhundert. Der Katalog enthält neben klassischen Werken österreichischer Künstler wie Anton Lutz, Albin Egger-Lienz und Hans Markart, auch moderne sowie zeitgenössische Stücke von Joan Miró, Markus Prachensky und vielen weiteren Künstlern.
„Wir haben über 200 eingereichte Werke, die hohe Nachfrage hat uns selbst sehr überrascht“, so Seitz. Die Werke der Auktion können vorab in der Galerie besichtigt werden.
Online mitbieten
Wenn man nicht in Linz mit dabei sein kann: Die Auktion wird über die Plattform www.lot-tissimo.com auch online übertragen, wo jeder Kunstinteressierte weltweit live mitbieten kann.
Mehr Infos: www.linzer-kunstauktionen.at


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06.06.2019 21:46
Antwort für Stilzl
Guten Abend! Aus Ihrem Kommentar lese ich heraus, dass Sie keine guten Erfahrungen mit Auktionen oder im Kunsthandel gemacht haben. Das tut mir wirklich sehr leid! Aber diese Behauptungen kann ich nicht so stehen lassen. In unserer Auktion ist über 90% von fremden Einbringern. Den Einbringern wird bei einem erfolgreichen Verkauf zwischen 10-15% vom Meistbot abgezogen (keine Katalogkosten, keine Fotogebühr) Beim Käufer kommen noch 22% auf das Meistbot (99% der Lose sind Differenzbesteuert, somit kommt keine MwSt. mehr auf das Meistbot) Zu den überhöhten Preisen lade ich Sie recht herzlich zu mir in die Galerie ein, dann können wir die Rufpreise mit den Rufpreisen anderer Auktionshäuser vergleichen. Sie werden erstaunt sein, wie günstig die meisten Rufpreise sind. Die Gebote, die bis jetzt eingegangen sind, bestätigen die wirklich Preiswerten Rufpreise. Ich würde mich über einen Besuch Ihrerseits wirklich freuen, damit wir gemeinsam recherchieren können. Freundliche Grüße, Manuel Seitz
06.06.2019 20:44
Countdown läuft. 3 2 1
Auktionen scheinen zu Restpostenverwertung zu verkommen. Alles was in Private Sales oder Online, auf Messen, in Ausstellungen und Vernissagen nicht an den Mann oder Frau gebracht wird, wird nun versucht auf Auktionen feilzubieten. Und das zu horrend hohen Preisen Der Auktionator verlangt sowohl vom Einlieferer, der in vielen Fällen er selber ist als auch vom Käufer 25 % Provision bzw Aufgeld und MWst. Insofern ein Bombengeschäft für den Auktionator wenn hier ein Kunde sich ködern lässt. Obwohl die Preise zu sehr hohen Ausrufspreisen angeboten werden, besagt das nicht dass es sich um hochwertige Kunst handelt. Eher im Gegenteil um "zweite Wahl" von bekannten Malern. Alles in allem darf der gewarnt werden, der glaubt hier ein Schnäppchen machen zu können. Lieber Hände weg von diesem Schacher.