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LINZ. Die Sophokles-Tragödie „König Ödipus“ feiert am Samstag, 10. Oktober im Schauspielhaus an der Promenade Premiere.

König Ödipus im Schauspielhaus (Foto: Petra Moser)
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„König Ödipus“ ist das Musterbeispiel aller Schicksalstragödien und zählt zu den Höhepunkten der dramatischen Literatur der Antike. Die Moderne sieht darin den ersten Kriminalfall, ein Entdeckungsdrama des Menschen in seiner ärgsten Not – als Täter und Opfer.

Zum Inhalt: In Theben ist die Pest ausgebrochen. König Ödipus lässt durch seinen Schwager Kreon das Orakel in Delphi um Rat fragen. Das Orakel weissagt, dass erst dann Hilfe für die Stadt eintritt, wenn die Blutschuld – der Mord an König Laios – getilgt ist.

Ödipus nimmt sich der Sache an - und erfährt, dass er selbst der Mörder ist. Seine Gattin Iokaste beruhigt ihn, Laios, ihr erster Gatte, sei von seinem eigenen Sohn getötet worden. Ein Bote berichtet unterdessen vom Tod des Königs Polybos, den Ödipus für seinen Vater hält, und man erfährt, dass jemand vor vielen Jahren das Findelkind Ödipus zu Polybos gebracht hat. Iokaste beginnt die schrecklichen Zusammenhänge zu ahnen und setzt alles daran, das Ödipus die Wahrheit nicht erfährt: Der junge Ödipus hat auf seiner Wanderschaft nach Theben seinen ihm unbekannten Vater erschlagen, die Stadt Theben von dem Ungeheuer der Sphinx befreit und als Dank die Herrschaft über die Stadt und die Hand Iokastes – seiner Mutter – erhalten.

Premiere am 10. Oktober

Gespielt wird die Fassung des 2009 verstorbenen Autors Peter Krumme, Regie führt Peter Wittenberg, Leiter des Schauspielstudios am Landestheater Linz.

Premiere wird am Samstag, 10. Oktober im Schauspielhaus Promenade gefeiert - alle weiteren Termine und Karten unter www.landestheater-linz.at


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