Ausstellung: Ein anderes Bild von China durch die Augen von Fotografin Luo Yang

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Luo Yang "Xu Rong" (aus der Serie "Girls"), 2020 (Foto: Luo Yang)
Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 22.10.2020 13:18 Uhr

LINZ. Ausgewählte Arbeiten ihrer Fotoserien „Youth“ und „Girls“ von Luo Yang zeigt das Francisco Carolinum. Die chinesische Fotografin zählt zu den international am meisten wahrgenommenen Künstlerinnen ihrer Generation. Die Schau, zu sehen bis 21. Februar 2021, ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin in Österreich. Kuratorin ist Gabriele Spindler.

„Ich denke, dass jedes Mädchen auf seine Art schön ist. Das ist es auch, was ich in meinen Werken darzustellen beabsichtige. Mädchen, die authentisch und selbstbewusst sind und sich selbst treu bleiben, sind für mich schön“, so Künstlerin Luo Yang zu ihrer Serie „Girls“.

Zwischen traditionellem und modernem China

Bei diesem Langzeitprojekt, das sie 2007 begann, porträtiert Luo Yang chinesische Frauen ihrer Generation. Noch während ihres Studiums begann sie junge Frauen aus ihrem unmittelbaren Umfeld zu fotografieren und erweiterte den Kreis schließlich um Frauen, die sie über die sozialen Medien kennenlernte und ihr Interesse weckten. Daraus entstand ein Kaleidoskop einer Generation von Frauen, die zwischen traditionellen Rollenbildern und dem rasanten ökonomischen Wandel im modernen China nach individuellen Lebensmodellen suchen. Was in allen Aufnahmen deutlich zu spüren ist, ist die Nähe der Fotografin zu ihren Modellen.

Generation Z

2019 begann die Fotografin Jugendliche der Generation Z, also der in den späten 1990ern und um 2000 Geborenen, zu fotografieren. Freiheit und das Verlangen nach Selbstdarstellung und Individualität prägen auch die Serie „Youth“. Sie porträtiert junge Menschen in China, die Stereotypen ablehnen und bewusst mit überkommenen Erwartungshaltungen brechen. Gleichzeitig zeichnet die Fotografin das einfühlsame Bild der urbanen chinesischen Jugend auf der Suche nach Orientierung und Identität.

Digitales Vermittlungsangebot

Ab Mitte November beantworten Kulturvermittler, sogenannte „Mediators on demand“, Fragen der Besucher zur Ausstellung direkt und unmittelbar. Als kontaktlose Vermittlung wird das bereits von den mobilen Schauräumen beliebte Kulturvermittlungsprogramm mit Hologramm zum Einsatz kommen.

Mehr Infos: www.ooelkg.at

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