Das Ars Electronica Center öffnet am 22. Dezember
LINZ. Am Dienstag, 22. Dezember nimmt das Ars Electronica Center in Linz wieder seinen regulären Betrieb auf. Zuvor sind bereits einzelne Programmpunkte wie eine virtuelle Inszenierung der Krippenfiguren des Linzer Mariendoms im Deep Space zu sehen.

Ab Dienstag, 22. Dezember, ist das Ars Electronica Center (AEC) wieder geöffnet. Jeweils zwischen 10 und 17 Uhr stehen Infotrainer des AEC Besuchern zur Seite. Führungen sind derzeit nicht möglich.
Ein Programmpunkt, der bereits vor dem 22. Dezember angeboten wird ist eine virtuelle Inszenierung der Krippenfiguren des Linzer Mariendoms. Diese ist am Dienstag, 8. Dezember sowie freitags und an den Wochenenden bis einschließlich 20. Dezember zu sehen. Jeweils von 14 bis 16 Uhr wird die Inszenierung gezeigt. Die Krippenfiguren wurden nach ihrer Restaurierung vom Ars Electronica Futurelab mittels Photogrammetrie gescannt und als interaktives sowie audiovisuelles Erlebnis für den Mariendom und den Deep Space 8K aufbereitet. Der Eintritt für den Deep Space ist frei.
Musikkompositionen mittels Künstlicher Intelligenz
Darüber hinaus werden Programmpunkte des AEC Home Delivery angeboten. Dabei handelt es sich um ein Angebot, das unter anderem Konzerte mit Visualisierungen, Workshops und Gespräche umfasst, die von zu Hause zugänglich sind. So wird am Dienstag, 8. Dezember, um 18 Uhr Ali Nikrang, Künstler am AEC Futurelab, Einblick in ein Musikkompositionssystem geben, das auf Künstlicher Intelligenz basiert. Dieses kann mittels menschlicher oder eigener Inputs Musikstücke komponieren. Am Mittwoch, 9. Dezember, um 14.30 Uhr steht Augmented Reality, die etwa bei Pokémon Go und Snapchat-Filtern zur Anwendung kommt, auf dem Programm. Diese Technologie ist eine Art computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung, die sowohl in der Medizin als auch in der Kunst oder in der Industrie genutzt wird.


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