AEC Home Delivery: Von Künstlicher Intelligenz bis zur Zauberflöte
LINZ. Das Ars Electronica Home Delivery hält diese Woche Künstliche Intelligenz in der Medizin, 8K-Technologie, Projekte von Studierenden und Mozarts Zauberflöte auf dem Klavier bereit. Das Programm kann auch später nachgesehen werden.

In welchen Bereichen der Medizin werden Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen heute eingesetzt? Wie können Bewegungen in meterlange Sinuskurven verwandelt werden? Diese und weitere Fragen werden diese Woche beim Ars Electronica Home Delivery beantwortet. Den Beginn machte das Futurelab am Dienstag, 23. März, um 11 Uhr. Dieses untersucht seit 2018 gemeinsam mit NHK, Japans größter öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalt, welches Potential ultra-hochauflösende Bilder haben. Als Ergebnis dieser Forschung ist eine virtuelle Reise zur Ausstellung „Resonant Media - Possibilites of 8K Visualization“ in Tokio zu sehen. Anschließend diskutierten Experten über die Möglichkeiten dieser Technologie sowie ihr Potential für journalistische, wissenschaftliche und künstlerische Visualisierungen.
Intensivmediziner Jens Meier ist zu Gast
Weiter geht es am Donnerstag, 25. März, um 17 Uhr mit Künstlicher Intelligenz in der Medizin. So hat der Einsatz von KI zum Beispiel zu einer verbesserten Tumorerkennung in der Dermatologie geführt. Jens Meier, Leiter der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Linzer Kepler Universitätsklinikum, spricht bei Deep Space live über die Anwendungsbereiche von KI und maschinellem Lernen, aber auch über ethische Probleme. Am Samstag, 27. März, um 15.30 Uhr stehen Arbeiten von Studierenden der Richtung Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst der Kunstuniversität Linz auf dem Programm. Diese nutzen die Infrastruktur des Deep Space 8K, um etwa mehrere Sinuswellen durch Bewegungen in Schwingung zu bringen. Diese werden auf den Wand- und Bodenprojektionen sichtbar.
Mozarts Zauberflöte mit Visualisierungen
Den Abschluss dieser Woche machen Maki Namekawa und Dennis Russell Davies am Sonntag, 28. März um 19 Uhr. Die beiden Musiker geben im Piano Room des AEC am Bösendorfer Computerflügel Stücke aus Mozarts Zauberflöte zum Besten. Die Version ist für Klavier zu vier Händen von Alexander Zemlinsky arrangiert. Begleitet wird das Konzert von Visualisierungen, die mit der Klangfarbe und Lautstärke der Musik interagieren. Das Programm des Ars Electronica Home Delivery kann online nachgehört beziehungsweise nachgesehen werden.


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