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LINZ. Die virtuelle Pendant der Osterrieder-Krippe des Linzer Mariendoms auf 16x9 Meter großen Wand- und Bodenprojektionen erleben, Wissenswertes über die Sterne am Winterhimmel erfahren oder im Kinderforschungslabor mit bezaubernden Lichtphänomenen experimentieren: Das Ars Electronica Center öffnet am Samstag, 18.Dezember, wieder seine Pforten und lädt das ganze Wochenende über zu den „Family Days: Winterwunderzeit“.

Die virtuelle Krippe (Foto: Ars Electronica – Robert Bauernhansl)
Die virtuelle Krippe (Foto: Ars Electronica – Robert Bauernhansl)

Bereits heute, 16. Dezember, gibt Erich Mayer von der Kepler Sternwarte Linz Zusehern von Ars Electronica Home Delivery Einblicke in die faszinierende Gedankenwelt des großen Universalgelehrten Johannes Kepler. Zu dessen bevorstehenden 450. Geburtstag zeigt Meyer in einer dreiteilige Vortragsreihe die vielen faszinierenden Forschungsergebnisse und Gedanken auf. Die Reihe bietet einen guten Überblick über Keplers Wirken in den Bereichen Maschinenbau, Optik, Mathematik, Raumfahrt, Weltraum, Kosmologie, Musik und Physik. Darüber hinaus wird auch der Dichter Johannes Kepler vorgestellt. Der erste Vortrag kann ab 19 Uhr via Ars Electronica Home Delivery verfolgt werden. Malende Drohnen – Die Zukunft bildender Kunst? Eine malende Drohne, die mittels digitalem Zeichenstift und Tablet gesteuert wird, steht dann am Freitag, 17. Dezember, um 18 Uhr am Programm von Ars Electronica Home Delivery. Ohne herkömmliche Fernsteuerung, sondern mit einem digitalen Zeichenstift wird eine Drohne via Tablet durch einen Raum navigiert. Das Besondere an diesem Fluggerät? Es heißt „Paintbrush“ und ist ein ferngesteuertes Malwerkzeug. Mittels eines modernen Tracking-Systems, entwickelt vom Ars Electronica Futurelab, wird der gesamte Raum und die Koordinaten der Drohne erfasst. Mittels digitalem Zeichenstift wird der Duktus und der Farbauftrag der malenden Drohne kontrolliert. „Paintbrush“ ist Teil des Forschungsprojekts „Future Ink“, im Rahmen dessen das Ars Electronica Futurelab zusammen mit dem Pen- und Tablet-Hersteller Wacom bereits seit 2020 an der Entwicklung neuer künstlerischer Ausdrucksformen forscht. Das Programm vor Ort im Überblick Ab Samstag ist das Ars Electronica Center wieder geöffnet und erwartet Besucher das ganze Wochenende über, jeweils von 10 bis 18 Uhr, mit den „Family Days: Winterwunderzeit“. In die Domkrippe eintauchen können Besucher im Deep Space samstags und sonntags jeweils 10.30-11 Uhr, 13.30-14 Uhr und 16.30-17 Uhr. Zwölf Meter lang, vier Meter tief und fünf Meter hoch zählt die kunstvoll gefertigte Krippe in der Krypta des Mariendoms Linz zu den größten und bedeutsamsten Krippendarstellungen weltweit. Im Zuge ihrer Restaurierung wurden sämtliche Figuren, die gesamte Krippenarchitektur sowie die umgebende Landschaft in all ihren Details mittels Fotogrammetrie vom Ars Electronica Futurelab digitalisiert und so für die Nachwelt konserviert. Mit 3D-Brille und in Rennhocke die Streif hinunterbrettern, mittels Gigapixel-Foto das Mont-Blanc-Massiv erkunden oder feinstaub-freie digitale Riesenfeuerwerke in den Himmel schießen. Bei Deep Space Family ist für Jeden und Jede etwas dabei: Samstag 12.30–13 Uhr und 15.30–16 Uhr, Sonntag 12.30–13 Uhr und 16.30–17 Uhr. Kinder von 6 bis 10 Jahre können im Kinderforschungslabor unter anderem mit bezaubernden Lichtphänomenen experimentiert. Hier fallen nicht nur bunt schillernde Schneeflocken vom Himmel, es werden auch Winterlandschaften gebastelt; samstags und sonntags 14–17 Uhr


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