100.000 historische Namen von oö. Höfen online abrufbar

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Karin Seyringer Tips Redaktion Karin Seyringer, 18.01.2022 13:27 Uhr

OÖ. Spannende historische Infos wie die Namen zu rund 100.000 Häusern und Höfen - vom großen Gutshof bis zum kleinen Häusel - die vor über 200 Jahren in Oberösterreich existierten und vielfach heute noch bestehen, können im Digitalen Oberösterreichischen Geschichtsatlas nachgesehen werden. Nun stehen die Daten fast flächendeckend zur Verfügung und können über DORIS angesehen werden.

„Wir wollen unsere Heimat und das Brauchtum bestmöglich bewahren. Historisches Wissen ist ein wichtiger Bestandteil dafür. Dieses Wissen soll kundenfreundlich für die Bürger jederzeit online abrufbar sein“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Daher arbeitet das Oö. Landesarchiv konsequent daran, landesgeschichtliche Quellen und Forschungsergebnisse auch online zugänglich zu machen. Mit der aktuellen Erfassung von rund 25.000 Höfen des Mühlviertels im Digitalen Oberösterreichischen Geschichtsatlas (DOGA) stehen die Daten mittlerweile fast flächendeckend für ganz Oberösterreich zur Verfügung, unter www.doris.at/themen/geschichte/hofnamen.aspx

Umfassende Aufarbeitung

Unter dem Themenbereich „Hofnamen und Häusergeschichte“ finden sich im Digitalen Oberösterreichische Raum-Informations-System DORIS geografisch verortet die Hofnamen, ehemalige Besitzer, Angaben zur Grundherrschaft und weitere interessante Informationen. Möglich macht dies eine langjährige Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Geoinformation des Landes und dem Landesarchiv.

Seit 2015 wurden in Etappen die besitzgeschichtlichen Daten aller in der Urmappe, einem Kartenwerk aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, eingezeichneten Häuser und Höfe erfasst. Das Projekt „Hofnamen- und Häusergeschichte“ ist nun vorläufig fertiggestellt. Die für das Innviertel teilweise noch etwas unvollständigen Daten werden in einem bereits laufenden Projekt bis spätestens Ende 2022 erhoben.

Hunderte Jahre alte Quellen

Als Quellen wurden das Theresianische Gültbuch aus den 1750er Jahren (benannt nach Maria Theresia), das Josephinische Lagebuch aus den 1780ern (benannt nach Joseph II.) und das Alte Grundbuch vom Ende des 18. Jahrhunderts ausgewertet. Für das Innviertel kamen noch zwei (kur)bayerische Aufzeichnungen dazu.

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Kommentare

  1. Carmen N.
    Carmen N.19.01.2022 06:57 Uhr

    Link zu Doris - http://www.doris.at/Karten/karten.aspx bzw. https://wo.doris.at/weboffice/synserver?project=weboffice&client=core&user=guest&view=hh



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