"This is the End, my Friend": eine dystopische Horrorklamotte im Phönix
LINZ. Eine dystopisch-absurde Welt, in der sich eine Horrorklamotte irgendwo zwischen Twin Peaks und Becketts Endspiel entfaltet, eröffnet sich mit Kurt Palms „This is the End, my Friend“ ab 17. März im Theater Phönix.

Worauf warten wir noch? Warum funktionieren unsere Handys nicht mehr? Und was machen wir hier überhaupt? Neun Menschen (Nadine Breitfuß, Anna Maria Eder, Martin Brunnemann, Karl Ferdinand Kratzl, Georg Lindorfer, Ferry Öllinger, Erich Pacher und Sven Sorring) finden sich an einem merkwürdigen Ort wieder. Gerade erst angekommen, scheinen sie immer schon da gewesen zu sein. Die für Palms Stücke typischen Gestalten finden keinen Ausweg aus diesem Raum, in dem Zeit keine Rolle spielt. Es bleibt ihnen also nichts anderes übrig, als immer wieder dieselbe Frage zu stellen: Wie geht es mit uns weiter?
Ein Trip durch das wilde Kurtpalmistan: Hier kommen alle auf ihre Kosten, die über die Ausweglosigkeit des Lebens auch mal lachen wollen und sich trotzdem Gedanken machen, wohin die Reise geht. Hier trifft King Kong unter dem Einfluss der Gestirne auf Godzilla und Nietzsche schaut auch kurz vorbei. Es wird gesungen, getanzt und verarztet.


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