dieziwi: Projektauftakt von "zusammenhalten" im Linzer Central
LINZ. Der Verein „dieziwi – Die Zivilgesellschaft wirkt“ startet mit seinem neuen Projekt „zusammenhalten - Extremismusprävention durch Engagement“. Zum Auftakt wird am 7. April zur Filmvorführung von „Je Suis Karl“ inklusive anschließendem Couch-Gespräch ins Central geladen.

Vom Verlust, von Verführung, persönlichem Schmerz und der Gefahr, die Verwerfungen im Denken und Handeln radikaler Menschen zu spät zu erkennen - davon erzählt das Filmdrama „Je Suis Karl“. Im Mittelpunkt des Films steht die junge Maxi (Lena Wedler), deren Familie Opfer eines Terroranschlags wird. Auf der Suche nach Antworten verliebt sie sich in den charismatischen Karl (Jannis Niewöhner), den Anführer einer europaweiten Revolution.
Im Anschluss an den kompromisslosen Film, der nahe am Puls der Zeit spielt, wird darüber diskutiert, welche Brisanz die Thematik heute hat. Gesprächspartner sind der Journalist Thomas Rammerstorfer, der unter anderem zu den Schwerpunkten Extremismus und Jugendkulturen schreibt sowie die Historikerin Kathrin Quatember, die zu Rechtsextremismus und den „neuen Rechten“ forscht. Unter anderem veröffentlichte sie 2018 eine Studie zu rechtsextremen Medien in OÖ.


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