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LINZ. Vor dem „Enter_Tainer“ des Linzer Magistrats macht derzeit der Geschäftsbereich Gesundheit und Sport mit einem Exoskelett auf sich aufmerksam. Die Leihgabe aus der „Second Body Lab“-Ausstellung des Ars Electronica Centers können Linzer auch selber ausprobieren.

Markus Raffetseder, Magistrats-Abteilung Gesundheit und Sport, zeigt vor, wie das Exoskelett im Alltag entlasten kann. (Foto: Tips)

Noch bis Freitag, 16. September können Linzer und Linzerinnen vor dem Alten Rathaus in Linz in das Exoskelett „schlüpfen“ und die Vorzüge des futuristisch anmutenden Produkts selber erleben. Danach geht die Leihgabe wieder zurück an das Ars Electronica Center in die Ausstellung „Second Body Lab“, die seit wenigen Tagen auch Exoskelette für Besucher erlebbar macht.

Einsatz in der Industrie, Pflege, Logistik

In der Natur sind Exoskelette nichts Neues: für Gliederfüßer, Weichtiere und Moostierchen sind Außenskelette kennzeichnend. Davon inspiriert kommen in der modernen Arbeitswelt Technologien zum Einsatz, die ihre Nutzer unterstützen und einen präventiven Nutzen haben. Sie bringen etwa Entlastung oder zusätzliche Kraft. Eingesetzt werden sie in der Industrie, Logistik, Pflege oder auch im Militär. Die erste historische Erwähnung eines maschinenähnlichen Exoskeletts stammt aus dem Jahr 1890, als sich der russische Erfinder Nicholas Yagn einen „Apparat zur Erleichterung des Gehens, Laufens und Springens“ patentieren ließ.

Ausstellung im Ars Electronica Center

Der „Chairless Chair“ etwa wurde konzipiert, um flexibel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen wechseln zu können. Vor allem für die Entlastung verschiedener Bereiche des Rückens gibt es eine Vielzahl von Produkten. Sogar für den Daumen gibt es mittlerweile kleine Exoskelette.

Im „SecondBodyLab“ im Ars Electronica Center gibt es neben vielem anderen auch Exoskelette zu entdecken. Was diese neuen technischen Körpererweiterungen mit der Psyche des Menschen machen und wie diese Menschen von anderen Personen wahrgenommen werden, untersucht das LIT Robopsychology Lab der Johannes Kepler Universität Linz in in einer ausführlichen Studie.


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