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LINZ. Die nächste Filmklappe ist in Linz gefallen: „A Teil von mia“ heißt das linzerische Comedy-Drama, das am Segelflugplatz Linz-Ost gedreht wurde. Die Premiere des Films, der sich im Kosmos von Familie und Missbrauch bewegt, findet im Frühjahr 2023 in München und Linz statt.

Darstellerin Julia Windischbauer (r.) mit Regisseurin Vivian Bausch (Foto: Selim Obermüller)
  1 / 3   Darstellerin Julia Windischbauer (r.) mit Regisseurin Vivian Bausch (Foto: Selim Obermüller)

Als Vanessa auf der 50. Geburtstagsfeier ihrer Mutter erfährt, dass ihr missbrauchender Ex-Stiefvater auch eingeladen war, konfrontiert sie ihre Mutter mit Hilfe eines Videotapes vor der Familie. Im skurrilen Setting der Feier finden die beiden Frauen jedoch wieder zueinander und sorgen dafür, dass der Stiefvater eine Strafe für seine Sünden geliefert bekommt.

Es musste Linz sein

Regisseurin Vivian Bausch schrieb das Drehbuch auf oberösterreichisch, weshalb es zwingend erforderlich gewesen sei, den Film in Linz zu drehen. Verschiedene Orte in der Stadt und Umgebung, wie ein Ferienhaus mit Sicht auf die Pöstlingbergkirche und der Segelflugplatz Linz-Ost, dienten als Motive, um das Comedy-Drama zu erzählen, das, dank Untertitel, aber auch über die Grenzen Oberösterreichs hinweg verständlich sein wird, erklärt Bausch, die selbst in Linz aufgewachsen ist und für die der Dreh somit ein Heimspiel war.

In den Hauptrollen zu sehen sind die preisgekrönte Schauspielerin Julia Windischbauer, die ebenfalls ihre Wurzeln in Linz hat, Horst Heiss, fixes Ensemblemitglied am Landestheater Linz, Lukas Weiss und Barbara Horvath.

Weniger ein Heimspiel war es für die Producer aus München und der Schweiz, Felix Sommer und Thomas Slatter. Doch auch sie machten durchweg positive Erfahrungen: „Es freut uns wahnsinnig, dass wir hier in Linz immer auf offene Ohren stoßen.“ So durfte das Team aus München in der Kapu und im Willifred Haus übernachten und an einem regnerischen Montag fand die Crew mit Maske und Kostüm im Jugendwohnheim Don Bosco Zuflucht.

Drei Tage in 13 Minuten

Der Hauptteil des Drehs bestand übrigens aus der Familienfeier im Vereinshaus der IG Segelflugplatz Linz mit bis zu 30 Statisten. Innerhalb kürzester Zeit wurde diese von der lokalen Szenenbildnerin Martha Oelschläger ausgestattet und so feierten 50 Personen drei Tage lang eine Party, die am Ende rund 13 Minuten dauern wird. Das sei eben Filmemachen, so der Münchner Kameramann Paul Hirschauer.

Hinter dem Dreh steht ein 25-köpfiges Filmteam aus Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film München und jungen Linzer Filmschaffenden.


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