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LINZ. Eine Mahnwache samt Lichtermeer für Menschlichkeit und Vielfalt findet am Donnerstag, 16. Februar, ab 17.45 Uhr auf dem Martin Luther-Platz statt. Um 18 Uhr gibt es eine Gedenkminute für die Opfer des Erdbebens. Man werde aber auch laut sein gegen rassistisches Gedankengut.

 (Foto: tsry360/stock.adobe.com)
(Foto: tsry360/stock.adobe.com)

Man müsse dringend ein Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt setzen, so die Veranstalterinnen Beatrice Keplinger und Barbara Mitterndorfer-Ehrenfellner. Auslöser seien einerseits der rechtsextreme, fremdenfeindliche Angriff auf das Laaerberg Gymnasium in Wien, nach einer Fernsehdiskussion, in der Schüler einen FPÖ-Politiker mit kritischen Fragen konfrontiert hatten und dieser rassistisch geantwortet habe. Andererseits mache auch die Aussage von einem FPÖ-Landesrat, der sich auf infamste und unmenschlichste Weise gegen die Hilfe für die Erdbebenopfer ausgesprochen habe, die Aktion notwendig.

Mahnwache inklusive Gedenkminute für die Opfer des Erdbebens

Man wolle deshalb am Donnerstag, 16. Februar, Solidarität mit allen Menschen zeigen, die hier in Österreich leben, aber auch mit den Opfern des Erdbebens, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Herkunft, religiöser Zugehörigkeit oder anderen Faktoren.

Treffpunkt ist ab 17.45 Uhr auf dem Martin Luther Platz in Linz. Um 18 Uhr wird es eine Gedenkminute für die Opfer des Erdbebens geben, man wolle aber auch laut sein gegen zutiefst menschenverachtendes, rassistisches und rechtsextremes Gedankengut. Ein Meer aus Lichtern soll menschliche Wärme symbolisieren.

Donnerstag, 16. Februar, ab 17.45 Uhr
Martin Luther Platz, Linz

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