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LINZ. Im Rahmen der Reihe „Wagners Dunkelkammer“ im Kepler Salon steht am Montag, 17. April, 19.30 Uhr, ein brisantes Thema am Programm: Unter dem Titel „Babies, die nicht zählten“ wird über das Schicksal der zur NS-Zwangsarbeit verschleppten slawischen Frauen und deren Kinder gesprochen.

Gastgeberin Karin Wagner (Foto: Lukas Beck)
  1 / 2   Gastgeberin Karin Wagner (Foto: Lukas Beck)

Viele „Ostarbeiterinnen“ wurden schwanger, doch für ihren „minderwertigen Nachwuchs“ war kein Platz. Tausendfach gab es Zwangsabtreibungen oder kamen Kinder zur Welt, die man ihren Müttern wegnahm, um sie in unmenschliche Heime mit hohen Todesraten zu stecken. Allein im heutigen Oberösterreich führte die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV) ein Dutzend solcher „Fremdvölkischer Kinderheime“, auch im Schloss Etzelsdorf (Pichl bei Wels). Seit vielen Jahren recherchiert Martin Kranzl-Greinecker zu diesen Ausländerkinderpflegestätten.

Der Chefredakteur von „Unsere Kinder“ Kranz-Greinecker ist zu Gast bei „Wagners Dunkelkammer“ am Montag, 17. April, 19.30 Uhr, mit Gastgeberin Karin Wagner.

Im Kepler Salon, Rathausgasse 5; Eintritt frei, begrenzte Platzanzahl. Infos: www.jku.at/kepler-salon/


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