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LINZ. „Wer ist der Mann auf dem Tuch?“ fragt die Wanderausstellung zum Turiner Grabtuch, die der Malteserorden in der Krypta der Karmeliten präsentiert. Eröffnungsgottesdienst mit Diözesanbischof Manfred Scheuer ist am Freitag, 28. April, 17.30 Uhr, in der Karmelitenkirche.

 (Foto: Martin Steiger/Malteserorden)
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Das Tuch, das in einer originalgetreuen Nachbildung gezeigt wird, ist ein 4,40 Meter langes und 1,13 Meter breites Leinentuch mit einem angenähten Saum. Auf dem Tuch sieht man in voller Länge das Abbild eines Mannes in Vorder- und Rückansicht. Bis heute gibt es nur Theorien darüber, wie es entstanden ist.

Unter dem Titel „Wer ist der Mann auf dem Tuch? – Eine Spurensuche“ stellt die Ausstellung sowohl wissenschaftliche Forschung wie theologische Sichtweisen zu dem Leinentuch vor. Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte des Tuchs, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse um Wunden und Echtheit – versehen mit biblischen Bezügen – und bietet die einmalige Gelegenheit Religion und Wissenschaft erfahrbar zu machen.

Kernstücke der Ausstellung sind eine originalgetreue Nachbildung des Tuchs sowie eines Korpus, der aus einer 3D-Betrachtung der Spuren am Tuch gefertigt wurde. Aber auch weitere Ausstellungsstücke wie die Dornenhaube und die Nägel, die zur damaligen Zeit bei einer Kreuzigung verwendet wurden, bieten Anregung zur Diskussion. Die Sammlung umfasst 25 Informationsstelen und sieben Exponate. Entwickelt wurde die Ausstellung vom Souveränen Malteser-Ritter-Orden und dem Erzbistum Köln mit Hilfe privater Unterstützer.

Die Wanderausstellung ist von 28. April bis 14. Juni in der Krypta der Karmeliten in Linz zu besichtigen. Feierliche Eröffnung ist am Freitag, 28. April, um 17.30 Uhr, den Eröffnungsgottesdienst hält Diözesanbischof Manfred Scheuer.


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