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LINZ. Zu Bruckners 200. Geburtstages bringen „die exen“ und das Kuddelmuddel ein Figurentheater mit Livemusik auf die Brucknerhaus-Bühne, das das Leben des Komponisten Kindern (ab zehn Jahren) näherbringt. „Der merkwürdige Herr Bruckner“ ist bis 18. März im Brucknerhaus zu sehen und auch als mobile Produktion unterwegs.

  1 / 2   Zum Brucknerjahr wurde das Figurentheaterstück für alle ab zehn Jahren "Der merkwürdige Herr Bruckner" entwickelt. (Foto: MecGreenie)

„Zum Jubiläumsjahr von Anton Bruckner wollten wir eine Inszenierung für Kinder produzieren, die von Bruckner erzählt. Wir wollten den Menschen ein Stückchen näher kennenlernen. Was hat ihn beschäftigt? Was hat ihn motiviert? Wie war sein Charakter? Der Name Anton Bruckner ist nahezu jedem ein Begriff. Doch wer weiß mehr über ihn, als dass er ein großer Komponist und Musiker war?“, erläutert Manfred Forster, Leiter des Kinderkulturzentrums Kuddelmuddel. „Wir haben gleich an Annika Pilstl gedacht, die bereits mehrmals großartige Figurentheaterstücke zu uns ins Kuddelmuddel gebracht hat.“

Hinzu kamen Hans-Jochen Menzel als Regisseur und Pilstls Kollegin Dorothee Carls von „die exen“ und das musikalisch-flotte Figurentheaterstück wurde entwickelt.

Humorige Annäherung

Mit einem Geburtstagsständchen wird der Komponist im Spiel von den Toten auferweckt. „I hob ja Zeit, bin ja scho tot“, meint er und beginnt aus seinem Leben zu erzählen. Seine Geschichte – er stammte aus bescheidenen Verhältnissen und musste viele Hindernisse überwinden – soll ermutigen, an sich selbst zu glauben und Träumen nachzugehen. „Das Stück ‚Der merkwürdige Herr Bruckner‘ ist eine humorvolle Annäherung an Bruckner und sein Werk. Bruckners Musik soll wirken und für das Publikum erfahrbar werden“, lädt Regisseur Jochen Menzel ein.

Spring String Quaret

Der Puppenbau wurde vom bekannten Künstler Peter Lutz aus München übernommen. „So eine Fertigung einer Puppe dauert mindestens sechs Wochen, meistens sogar noch länger“, lässt Menzel hinter die Kulissen blicken.“

Die Musik wurde von Philipp Plessmann und dem Spring String Quartet zusammengestellt und adaptiert. Sie umfasst kurze Sequenzen aus verschiedenen Kompositionen von Bruckner, die seinen Lebensweg und seine Lebenssituationen beschreiben, vor allem aus seinen Sinfonien, aber auch aus seinen schönen Liedern.

Bis 18. März

Zu sehen ist das Stück bis 18. März im Brucknerhaus Linz, nächste Termine:

  • 3. Februar, 16 Uhr
  • 6. Februar, 9 und 10.30 Uhr
  • 7. Februar, 9.30 Uhr
  • 17. März, 16 Uhr
  • 18. März, 10 Uhr

Alle Infos und Karten unter: www.kuddelmuddel.at, www.brucknerhaus.at

Mobile Produktion

„Wir wollen mit unserer Arbeit das junge Publikum bewegen. Das Stück „Der merkwürdige Herr Bruckner“ bietet viele Anknüpfungspunkte für junge Menschen. Daher gibt es auch eine mobile Fassung und damit besuchen wir auch andere Veranstaltungshäuser, Schulen und Bildungseinrichtungen. Wir bringen Anton zu den Menschen!“, freut sich Manfred Forster.


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