Valetta investiert sieben Millionen Euro in Standort Linz
LINZ. Sonnenschutzhersteller Valetta investiert rund sieben Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung seines Produktionsstandortes in Linz. Bis Ende 2027 entstehen rund 10.000 Quadratmeter neue und revitalisierte Flächen. Ziel ist es, die Produktion effizienter zu gestalten und den Standort langfristig zu sichern.

Mit dem Spatenstich am 21. Juli hat die Valetta Sonnenschutztechnik GmbH den Ausbau ihres Produktionsstandortes in Linz gestartet. Das Familienunternehmen produziert seit mehr als 65 Jahren Sonnenschutzsysteme wie Raffstores, Rollläden, Markisen und Jalousien. Rund 210 Mitarbeiter fertigen jährlich etwa 220.000 Produkte für private, gewerbliche und öffentliche Kunden. Mit einem Jahresumsatz von rund 37 Millionen Euro zählt Valetta zu den größeren Arbeitgebern der Branche in Oberösterreich.
Mehr Platz für die Produktion
In den kommenden 16 Monaten wird die bestehende Produktionshalle umfassend saniert und erweitert. Rund 10.000 Quadratmeter werden neu errichtet, was die Produktions- und Logistikfläche auf 16.000 Quadratmeter erweitert. Während der gesamten Bauzeit bleibt der Betrieb aufrecht.
„Mit der Erweiterung unseres Produktionsstandorts setzen wir ein klares Bekenntnis zu Linz und zu Oberösterreich als Industriestandort. Mehr als sechs Jahrzehnte fertigen wir hier anspruchsvolle und langlebige Sonnenschutzsysteme – diese Investition schafft die Grundlage dafür, unsere Produktion noch effizienter zu machen und gleichzeitig Arbeitsplätze langfristig zu sichern“, so Geschäftsführer Andreas Klotzner beim offiziellen Spatenstich. Zu Gast waren dabei unter anderem auch die Linzer Vizebürgermeisterin Merima Zukan (SPÖ) und WKOÖ-Vizepräsident Leo Jindrak.
Nachhaltige Modernisierung
Mit dem Umbau werden auch energetische Maßnahmen umgesetzt. Geplant sind unter anderem eine neue Wärmedämmung, moderne Gebäudetechnik, eine Photovoltaikanlage und eine optimierte Tageslichtnutzung. Außerdem entstehen ein neu gestalteter Innenhof, größere Sozialräume mit Küche, Garderoben und Duschen sowie ein klimatisierter Pausenbereich.
Geschäftsführer Christian Klotzer betont die Verantwortung des Familienunternehmens gegenüber Beschäftigten, Kunden und Standort: „Diese Investition ist unser Weg, dieser Anforderung gerecht zu werden: mit gesteigerten Kapazitäten, zeitgemäßen Arbeitsbedingungen und einer klaren Ausrichtung auf die nächsten Jahre.“ Die neue Produktionsstätte ist so ausgelegt, dass die Kapazität bei Bedarf verdoppelt werden kann.
Digitalisierung wird vorangetrieben
Ein Schwerpunkt des Ausbaus liegt auf der Produktion von ZIP-Beschattungssystemen. Für diese Produktgruppe entsteht eine eigens optimierte Fertigung. Parallel dazu treibt das Unternehmen die Digitalisierung voran, indem neben dem bestehenden Produktkonfigurator ab August 2026 ein neuer Technikkonfigurator technische Planungen für Fachhandel und Planer erleichtern soll.
„Die Zukunft des Sonnenschutzes liegt in intelligenten, energieeffizienten Lösungen. Besonders im Bereich der ZIP-Systeme sehen wir enormes Marktpotenzial. Mit der Erweiterung unserer Kapazitäten können wir diesen Bereich gezielt ausbauen“, so Andreas Klotzner.


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