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LINZ. Das OK Linz gibt Einblick in die Welt des Bildhauers und Malers Malcolm Poynter. Geboren 1946 in Reading/Großbritannien, ist er in London aufgewachsen und studierte dort. Heute lebt er in Aigen-Schlägl.

Malcolm Poynter (Foto: Michael Maritsch)
Malcolm Poynter (Foto: Michael Maritsch)

Die Ausstellung spannt den Bogen zwischen seinen frühen Arbeiten aus den 70er- und 80er-Jahren bis hin zu den neuesten Skulpturen aus der Serie „Horseman of the Apocalypse“. Allesamt sind sie geprägt von einer kritischen Auseinandersetzung mit politischen und sozialen Machtverhältnissen bzw. den Unzulänglichkeiten und Abgründen der Menschheit. Der 35th Horseman (2024) etwa, der jüngste, hinterfragt kritisch die Impfdebatte und die Wechselwirkungen zwischen Gesundheit, Wirtschaft und Politik. Der 23rd Horseman of the Apocalypse wiederum besteht aus Spielzeugautos. Er entstand in den 90er-Jahren als Reaktion auf die Reclaim the Streets-Fahrradbewegung in London, die sich gegen die Umweltverschmutzung durch den Autoverkehr einsetzte.

Die Ausstellung läuft bis 27. Oktober.

Führungen: ooekultur.at


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