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LINZ. Das Internationale Brucknerfest geht heute, 11. Oktober, mit einem ausverkauften Abendkonzert in der Stiftsbasilika St. Florian zu Ende. Die Bilanz: „höchst erfreulich“.

 (Foto: Oliver Erenyi)
(Foto: Oliver Erenyi)

Unter dem Motto „Unendliche Weiten. Bruckners Werk als Griff nach den Sternen“ stand im Jubiläumsjahr 2024 das Werk Anton Bruckners, dessen 200. Geburtstag wir heuer feiern, im Mittelpunkt des Internationalen Brucknerfestes Linz.

„Nach 38 Tagen und 35 Konzerten ziehen wir eine höchst erfreuliche Bilanz: Das Internationale Brucknerfest Linz 2024 hat mit rund 18.600 Besucher:innen – und somit etwa 6.800 mehr als im Vorjahr ‒ in diesem Jubiläumsjahr für eine sehr große Resonanz gesorgt. Der Publikumszuspruch war überwältigend“, freut sich René Esterbauer, Kaufmännischer Geschäftsführer der LIVA. Das entspricht einer Auslastung von 77 Prozent.

Ein eindrucksvoller Auftakt des Festivals war am 4. September, auf den Tag genau an Anton Bruckners 200. Geburtstag, in Ansfelden zu erleben: Am Geburtsort des Komponisten brachte The Cleveland Orchestra unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst Anton Bruckners 4. Sinfonie, die „Romantische“ zur Aufführung. Das lange vorher ausverkaufte Konzert wurde zur Feier des Komponisten auch in den Linzer Donaupark übertragen, wo etwa 3.000 Menschen der Live-Übertragung per LED-Vidiwall folgten.

Programmatischer Höhepunkt des Festivals war der Originalklangzyklus, bei dem alle elf Sinfonien Anton Bruckners in ihrer Originalklanggestalt und in ihrer jeweiligen Erstfassung von weltweit gefeierten Orchestern und Dirigenten präsentiert wurden.

Klangwolke und Kinderklangwolke

Bereits am Vorabend der offiziellen Brucknerfest-Eröffnung lockte die Linzer Klangwolke 24, präsentiert von Sparkasse OÖ und Linz AG, unter dem Titel Pioneers 52 Hz – traditionell bei freiem Eintritt – an die 100.000 Zuseher in den Linzer Donaupark.

„Manege frei!“ hieß es tags darauf bei der Kinderklangwolke mit rund 4.500 Besuchern.


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