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„ATTheENDLinz“: Linzer Klangwolke 2026 erzählt von Untergang und Neubeginn

Nora Heindl, 08.05.2026 14:15

LINZ. „ATTheENDLinz“ so der Titel der Linzer Klangwolke 2026, präsentiert von Sparkasse OÖ und Linz AG. Ausgangspunkt ist die radikale, fiktionale Vorstellung vom Untergang der Stadt Linz – und ihrer Wiederauferstehung. Regisseur Felix Breisach will vor allem zum Nachdenken anregen. 

Die Klangwolke 2025 stand unter dem Motto "Urban Pulse". (Foto: Oliver Erenyi)
Die Klangwolke 2025 stand unter dem Motto "Urban Pulse". (Foto: Oliver Erenyi)

„Wir leben in einer Zeit, wo wir in der Früh, wenn wir aufwachen, nicht genau wissen, wie die Welt aussehen wird“, sagt Regisseur Felix Breisach, der den Umgang der Menschen untereinander aber auch mit der Natur in den Fokus rückt. „Wir müssen uns nicht drohen und wir brauchen keine Kriege.“ 

Die Klangwolke 2026 erzählt vom radikalen, fiktionalen Untergang Linz', aber auch dem Wiederaufstehen und der Chance sich als Gesellschaft neu zu definieren. „Wenn die Besucher nach Hause gehen und sagen, dass sie etwas zum Nachdenken haben, dann haben wir alles richtig gemacht“, betont Breisach.

Hauptbühne der Klangwolke ist ein großes, fahrendes Schiff auf der Donau, auf dem das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Markus Poschner Platz nimmt. Ebenfalls mit dabei sind die St. Florianer Sängerknaben und Bariton Rafael Fingerlos, die am Dach des Brucknerhauses Aufstellung nehmen. Komponistin Flora Marlene Geißelbrecht und Sound Designer Arthur Fussy verweben im Future Lab im AEC zeitgenössische und historische Klangwelten. Ziel der Nebenspielorte ist es laut Breisach, den Blick des Publikums aus dem Donaupark zu weiten. LED-Wände tun das ihre dazu, um die Geschichte zu erzählen.  

Der musikalische Bogen selbst spannt sich von Anton Bruckner über die Beatles bis hin zu eben eigens für die Klangwolke geschaffene Werke. 

„Ich freu mich wie ein kleines Kind, die Klangwolke 2026 inszenieren zu dürfen. Damit geht ein Bubentraum in Erfüllung. So einen großen Raum bespielen zu dürfen, ist auch für mich neu“, freut sich Breisach.

Trilogie der Klangwolken

Die drei Klangwolken - die klassische Klangwolke, die Kinderklangwolke und die Linzer Klangwolke - stellen sich heuer zeitlich neu auf. 

Die klassische Klangwolke rückt an den Anfang und findet heuer bereits eine Woche früher statt, zu Anton Bruckners Geburtstag am Freitag, 4. September. Riccardo Chailly mit seiner Filarmonica della Scala spielen Pjotr Iljitsch Tschaikowskis 4. Symphonie und Sergei Rachmaninoffs 4. Klavierkonzert im Brucknerhaus. Das Konzert ist ab 19.30 Uhr unter freiem Himmel im Donaupark live zu erleben. 

Die Kinderklangwolke lädt am Sonntag, 6. September, ab 14 Uhr im Donaupark zum Mitmachen, Sehen, Hören und Staunen ein. 

Die Linzer Klangwolke folgt dann am Abend des 12. Septembers.

Die Woche dazwischen wird gefüllt mit größeren und kleineren Events, Formaten und Aktionen im Brucknerhaus als auch an Orten in der Stadt. Mehr wird dazu noch nicht verraten. 


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