"Suburbia"-Ausstellung rund um gebaute Träume im Linzer afo
LINZ. Das Einfamilienhaus gilt für viele noch immer als Wunschmodell. Die Ausstellung „Suburbia: Gebaute Träume“ im afo zeigt seine Folgen – und Wege, wie bestehende Häuser nachhaltig genutzt werden können. Zu sehen ist sie bis 11. September bei freiem Eintritt.

Großes Haus, Garten, Pool und zwei Autos vor der Tür: Das Einfamilienhaus steht bis heute für Sicherheit, Ruhe und ein Leben im Grünen. Zugleich trägt dieses Wohnmodell zu Flächenverbrauch, Bodenversiegelung und Leerstand bei.
Die vom Architekturzentrum Wien kuratierte Ausstellung „Suburbia: Gebaute Träume“ widmet sich dem Einfamilienhaus und seiner Zukunft. Die Schau zeichnet die Geschichte dieses Wohnideals nach. Es entstand in den US-amerikanischen Vorstädten und setzte sich nach dem Zweiten Weltkrieg auch in Österreich durch. Heute gibt es hierzulande rund 1,5 Millionen Einfamilienhäuser.
Historische Materialien, Grafiken und Statistiken zeigen die sozialen und ökologischen Folgen. Im Mittelpunkt steht jedoch der Bestand: 13 aktuelle Projekte zeigen, wie sich Häuser durch Sanierung, Umbau und neue Nutzungen weiterentwickeln lassen.
Ausstellungsgespräche
Am Donnerstag, 27. August, und Donnerstag, 10. September, finden um jeweils 18 Uhr Ausstellungsgespräche statt. Clemens Quirin, Leiter des afo, führt an beiden Abenden durch die Ausstellung.








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