Neuer Radweg erhöht Sicherheit in der Wiener Straße
LINZ. Die Stadt Linz hat die Radverbindung entlang der Wiener Straße weiter ausgebaut. Im Bereich der Unterführung zwischen Bahnhofstraße und Unionkreuzung trennt nun ein Zweirichtungsradweg den Radverkehr baulich von der Fahrbahn. Der bisher gemeinsame Weg ist künftig ausschließlich Fußgängern vorbehalten.

Der neue Radweg entstand auf der früheren Busspur. Betonleitwände sichern die Strecke in der Unterführung. Doppelte Sperrlinien und Poller schützen Radfahrer vor und nach dem Bereich zusätzlich.
Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) sieht darin einen wichtigen Schritt für mehr Sicherheit: „Mit dem neuen Zweirichtungsradweg schaffen wir eine klare und nachvollziehbare Verkehrsführung. Die bauliche Trennung schützt Radfahrerinnen im Bereich der Unterführung und der eigene Gehsteig gibt Fußgängerinnen den notwendigen Raum. Damit entschärfen wir Konflikte und verbessern die Sicherheit auf einer wichtigen Verbindung entlang der Wiener Straße.“
Die Arbeiten bauen auf Maßnahmen aus dem Jahr 2025 auf. Damals entstanden auf beiden Seiten der Wiener Straße jeweils 1,50 Meter breite Mehrzweckstreifen. Die Stadt verlängerte außerdem die Tempo-30-Beschränkung.
Zudem wurde die Busspur bei der Unterführung stadtauswärts für den Radverkehr geöffnet. So konnten Radfahrer den gemeinsamen Geh- und Radweg bereits vermeiden. Die nun umgesetzte bauliche Trennung schließt diese Umgestaltung ab.








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