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LINZ. Cyberkriminelle haben am Montag, 10. August, die Arbeiterkammer Oberösterreich gehackt. Über das Ausmaß als auch die Angreifer ist noch nichts bekannt. Die Arbeiterkammer empfiehlt ihren Mitgliedern, in den kommenden Wochen besonders aufmerksam zu sein. 

 (Foto: Arbeiterkammer Oberösterreich)
(Foto: Arbeiterkammer Oberösterreich)

Am Montag, 10. August, haben Cyberkriminelle die Arbeiterkammer Oberösterreich angegriffen. Die Polizei wurde umgehend eingeschaltet und Anzeige erstattet, zudem wurde die Datenschutzbehörde über den Vorfall informiert. 

Nach derzeitigem Erkenntnisstand haben sich die Angreifer Zugriff auf Daten verschafft. In welchem Ausmaß dies der Fall ist, kann aufgrund der gezielten Spurenverwischung durch die Angreifer derzeit nicht festgestellt werden.

Empfehlungen an Mitglieder

Die AK empfiehlt ihren Mitgliedern, in den kommenden Wochen besonders aufmerksam zu sein: Sollten sie etwa SMS, WhatsApp-Nachrichten oder E-Mails mit dem Absender „Arbeiterkammer Oberösterreich“ erhalten, in denen zum Beispiel Zahlungen in Aussicht gestellt werden, darf keinesfalls darauf reagiert werden. Diese sind nicht von der AK.

Außerdem sollten keinesfalls Daten zur Autorisierung der Bankverbindung bekanntgegeben werden. Die AK kontaktiert ihre Mitglieder aktuell weder zu Auszahlungen von Bonusaktionen noch zu Gewinnspielen.

Bei verdächtigen Nachrichten oder Anrufen bittet die AK, sich per Mail oder telefonisch an die eingerichtete Hotline zu wenden: 050 6906-1615 oder mitglieder@akooe-mail.at.

Beratungsleistungen weiterhin verfügbar

In den kommenden Tagen erhalten alle Mitglieder einen Brief mit den wichtigsten Informationen. „Trotz der Cyberattacke stehen unsere Beratungsleistungen den Mitgliedern uneingeschränkt zur Verfügung – persönlich, telefonisch und per E-Mail“, so AK-Direktorin Andrea Heimberger.

Rechtsschutz: 050 6906-1 oder rechtsschutz@akooe-mail.at

Konsumentenschutz: 050 6906-2 oder konsumentenschutz@akooe-mail.at


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