Symposion in Linz widmet sich dem „Phänomen Goldhaube“
LINZ. Die Goldhaube als traditionelle Kopfbedeckung, ihre Symbolkraft und die damit verbundene karitative Frauenbewegung stehen im Mittelpunkt eines wissenschaftlichen Symposions im Schlossmuseum Linz. Die Veranstaltung „Phänomen Goldhaube“ findet am Samstag, 10. Oktober, von 14 bis 17 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Ausgangspunkt ist die Bleistiftzeichnung „Goldhauben auf dem Weg“ von Peter Hauenschild und Georg Ritter aus dem Jahr 1990. Sie greift ein Phänomen auf, das Oberösterreich seit mehreren hundert Jahren begleitet.
Drei Vorträge zu Geschichte und Identität
Thekla Weissengruber, Leiterin der Sammlung Volkskunde und Alltagskultur der OÖ Landes-Kultur GmbH, beleuchtet die Goldhaube aus kultur- und kostümhistorischer Sicht.
Gabriella Hauch von der Universität Wien beschäftigt sich unter dem Titel „Was heißt denn hier politisch?!“ mit Frauenbewegungen in Oberösterreich im 19. und 20. Jahrhundert. Simone Egger von der Universität des Saarlandes in Saarbrücken spricht über „Tracht als erneuerbare Tradition. Textile Aushandlungen von Heimat und Identität.“
Podiumsdiskussion im Anschluss
Nach den Vorträgen diskutieren die Vortragenden mit Alfred Weidinger, Martina Pühringer und Lisa Lausecker über das „Phänomen Goldhaube“. Sandra Ohms moderiert das Symposion.








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