Ausgezeichnet: Zwei Linzer setzen Akzente in der Bühnenkunst
LINZ. Der oberösterreichische Bühnenkunstpreis 2026 geht an das Theater in der Kulturfabrik Helfenberg. Ausgezeichnet wird die Gesamtproduktion des Musicals „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ unter der Regie des Linzers Henry Mason. Den Anerkennungspreis erhält Ilja van den Bosch, Gründerin und künstlerische Leiterin der OÖ Tanzakademie mit Sitz in Linz.

Landeshauptmann Thomas Stelzer gratuliert den Ausgezeichneten: „Theater kann begeistern, berühren und zum Nachdenken anregen. Das zeigen die heurigen Preisträger auf beeindruckende Weise.“
Der Bühnenkunstpreis ist mit 7.500 Euro dotiert, der Anerkennungspreis mit 5.400 Euro. Über die Auszeichnungen entschied eine unabhängige Fachjury.
Oö. Bühnenkunstpreis 2026: Theater in der Kulturfabrik Helfenberg
Mit der Musicalproduktion „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ nach dem Roman von Judith Kerr überzeugte das Theater in der Kulturfabrik Helfenberg die unabhängige Fachjury. Unter der Regie von Henry Mason entstand eine Inszenierung. Die Geschichte einer jüdischen Familie, die 1933 vor den Nationalsozialisten aus Berlin fliehen muss, verbindet ein ernstes historisches Thema mit einer lebensbejahenden Botschaft über Menschlichkeit und familiären Zusammenhalt. Die Jury würdigt insbesondere den Mut, mit diesem außergewöhnlichen Stoff neue Wege im Sommertheater zu beschreiten.
Anerkennungspreis für Bühnenkunst 2026: Ilja van den Bosch
Mit der Gründung der OÖ Tanzakademie im Jahr 2013 hat Ilja van den Bosch eine Ausbildungsstätte für den künstlerischen Nachwuchs geschaffen. Als künstlerische Leiterin fördert sie junge Menschen über viele Jahre hinweg und vermittelt dabei tänzerisches Können. Im Mittelpunkt stehen auch Kreativität, Selbstvertrauen und persönliche Entwicklung. Die Jury würdigt damit ihren nachhaltigen Beitrag zur Nachwuchsförderung und zur Weiterentwicklung der oberösterreichischen Bühnenkunst.








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