Oberösterreich sieht sich beim Katastrophenschutz gut vorbereitet
LINZ. Eine neue Studie des IMAS-Institutes zeigt wie gut sich Oberösterreicher auf Katastrophen vorbereitet fühlen.

Die Umfrage zeigt, dass 26 Prozent der Oberösterreicher und 37 Prozent der Experten denken, dass Oberösterreich sehr gut auf Katastrophen vorbereitet ist. Weitere 65 Prozent der Bevölkerung und 58 Prozent der Experten finden, dass das Bundesland einigermaßen gut gerüstet ist. Sich selbst sehen allerdings nur 16 Prozent als sehr gut gerüstet an. Rund ein Viertel der OÖ Bevölkerung (26%) äußert die Befürchtung, nicht besonders bzw. überhaupt nicht gut für den Notfall gewappnet zu sein. Vor allem Personen mittleren Alters sowie Menschen mit höherer Bildung zweifeln ihre persönlichen Vorsichtsmaßnahmen an.
Das größte Interesse an Information und Beratung gibt es mit 75 Prozent an Atom-Unfällen, gefolgt von längeren Stromausfällen (68 Prozent), Unwetterkatastrophen (65 Prozent) und Bränden (61 Prozent). Um in einer Katastrophensituation mehr Klarheit zu schaffen hat der Zivilschutzverband nun ein innovatives Projekt gestartet: das Zivilschutz-SMS. Oberösterreichs Bürger können sich auf der Homepage www.zivilschutz-ooe.at für diesen kostenlosen SMS-Service anmelden, mit dem zielgerichtet Informationen bei Katastrophenfällen, Notsituationen oder besonderen Ereignissen rasch durch die Gemeinde versendet werden können. Mittlerweile wird das Zivilschutz-SMS von mehr als hundert oberösterreichischen Gemeinden genutzt, Absender der Nachrichten ist der Bürgermeister.


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