Weniger Schulweg-Unfälle
LINZ. Der Beginn der Schul- und Herbstzeit bedeutet vor allem für Schulkinder ein erhöhtes Risiko im Straßenverkehr. Der Rückgang bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden in Linz zeigt jedoch, dass die Verkehrssicherheitsmaßnahmen greifen.

Etwa 16.000 Kinder in Linz sind im schulpflichtigen Alter. 1.750 Kinder sind so genannte Taferlklassler, die sich erstmals auf den Weg zur Schule machen. Trotz bester Vorbereitungen von Eltern, Schulen, Kindergärten und Polizei passieren immer noch jährlich etwa zehn Unfälle am Schulweg. Bei rund 16.000 schulpflichtigen Kindern in Linz entsprechen die Unfälle einem Anteil von etwa 0,2 Prozent. Das ist schon ein deutlicher Rückgang: Noch 2001 wurden 22 Kinder auf dem Schulweg verletzt. Ein positiver Ausreißer ist das Jahr 2011 – in diesem Jahr waren es nur sieben Kinder, die am Schulweg zu Schaden kamen. Zu diesen Zahlen ist anzumerken, dass Schulwegunfälle auch Kinder betreffen, die von ihren Eltern im Auto zur Schule gebracht und dabei bei Unfällen verletzt werden. So waren von den zwölf im Vorjahr verletzten Kindern zehn als Fußgänger unterwegs, zwei fuhren im Auto mit.


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