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In der Unionstraße wurde vergangene Nacht ein Brandanschlag auf einen tschetschenischen Kulturverein verübt. Verletzt wurde niemand, der Täter ist nach wie vor flüchtig. Ein Sachschaden in unbekannter Höhe entstand.  

Erheblicher Sachschaden entstand bei Brandanschlag auf tschetschenischen Kulturverein. Foto: lichtkunst.73/PIXELIO

Ein unbekannter Täter warf am 6. Juli 2016 gegen 20.10 Uhr ein Brandmittel durch ein gekipptes Fenster in den Gebetsraum eines tschetschenischen Kulturvereines in Linz. Dieses Brandmittel explodierte und die Trennwand aus Rigips zum türkischen Kulturverein wurde beschädigt. Glücklicherweise waren keine Personen in den Gebetsräumen, es wurden keine Personen verletzt. Ein Zeuge konnte den unbekannten Täter in Richtung Unterführung Untergaumberg flüchten sehen. Durch den Brand entstand Schaden von unbekannter Höhe in beiden Gebetsräumen. Die Brandermittler der Polizei werden gemeinsam mit einem Brandsachverständigen den Tatort untersuchen.

Bürgermeister Klaus Luger verurteilt Brandanschlag in Unionstraße, bei einem Lokalaugenschein betont er: „Wichtig ist jetzt, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, sondern die Ermittlungsergebnisse der Polizei abzuwarten. Die Motive sind derzeit noch unklar, auch ob der Vorfall einen politischen Hintergrund hatte.“ 

Täterbeschreibung: schlanke Statur, ca. 18 bis 20 Jahre, 180cm groß, schwarze Kappe, schwarze Oberbekleidung.

Hinweise nimmt jede Polizeiinspektion entgegen!

Foto: www.pixelio.de


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