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LINZ. Der zukünftige „NeuBau 3“ der Linzer Tabakfabrik soll als neues Wahrzeichen der Stadt wichtige Impulse für die Stadtentwicklung setzen. Ende Jänner 2017 geht das EU-weite Bieterverfahren für die erhofft spektakulären Ideen dazu los.

Der markierte Beton-Fertigteilzubau - insgesamt 10.800 m² - soll bald weichen. Foto: recfex digital media

„Anstelle des nicht denkmalgeschützten Zubaus im Westen, am prominentesten Standort des Areals, soll mit dem NeuBau 3 eine aufsehenerregende neue Landmark entstehen, die der visionären Architektur von Peter Behrens ebenbürtig ist, das einst völlig von seiner Umgebung abgeschottete Fabrikareal öffnet und die gesamte Infrastruktur für die gegenwärtigen wie zukünftigen Mieter der Tabakfabrik gewährleistet“, sind sich Bürgermeister und Tabakfabrik-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Luger sowie Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik, einig. “Wir suchen Partner, die mit ihrer Investition ein verwegenes neues Gebäude schaffen und erwarten uns architektonische Glanzleistungen.“ Spätestens 2023 soll der NeuBau 3 fertiggestellt sein.

Nicht unter Denkmalschutz

Momentan befindet sich auf dem ca. 10.800 m7 großen Bauplatz im Westen des Tabakfabrik-Areals ein Anfang der 1980er Jahre unter großem Zeitdruck errichteter Beton-Fertigteilzubau von geringer architektonischer Qualität, der einst das Hochregallager, die Endverpackungshalle sowie die Verwaltung der Austria Tabak beherbergte und mit gutem Grund nicht unter Denkmalschutz steht.

Auch Hotel ist möglich

Die Flächen für Handel, Gastronomie, Dienstleistungsbetriebe wie Arztpraxen, Bankfilialen oder Kinderbetreuungsstätten und eventuell ein Hotel, die mit dem NeuBau 3 entstehen können, benötigen moderne Ausstattungsstandards, die in den denkmalgeschützten Bestandsgebäuden nicht umsetzbar sind bzw. unverhältnismäßig hohe Umbaukoste verursachen würden.Da die im NeuBau 3 möglichen Nutzungen vorrangig kommerzieller Natur sind und keinen öffentlichen Zweck erfüllen, sondern die Service-Infrastruktur für das übrige Areal der Tabakfabrik sowie den gesamten umliegenden Stadtteil bereitstellen sollen, kann dieses Bauprojekt auch mit Hilfe privater Investoren in der gewünschten Weise realisiert werden.

„Open Day“ am 30. Jänner 2017

Am 30. Jänner 2017 wird es von 11-14 Uhr einen „Open Day“ in der Tabakfabrik geben, an dem Interessierte und mögliche Investoren sich vor Ort ein Bild machen können. Am 31. Jänner 2017 um null Uhr sind alle Ausschreibungs-Unterlagen im Internet downzuloaden. 


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