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LINZ. Eine achtköpfige Delegation der Bürgerinitiative „Rettet den Andreas Hofer Park“, die dort die Errichtung einer Tiefgarage verhindern will, konnte am Freitag Bürgermeister Klaus Luger 1200 Unterschriften aus dem Andreas Hofer Viertel überreichen.

  1 / 2   Stefan Eccer und Geraldine Schirl-Ennsthaler (Bürgerinitiative „Rettet den Andreas Hofer Park“) überreichten Stadtchef Klaus Luger die 1200 Unterschriften.

„Wir sind selbst überrascht, wie das Engagement der Anrainer eine Eigendynamik bekommt, 1200 Unterschriften sind offensichtlich erst der Anfang in einem Viertel mit 6200 Bewohnern. Auch unsere Facebookgruppe stößt auf enormes Feedback“, betont Geraldine Schirl-Ennsthaler, die betont: „Bei diesem Park gibt es keine Kompromisse, der Park mit seinen großen Bäumen ist für uns tabu, die Garage kann leicht unter einer Straße oder ein Haus gebaut werden.“ Die Bürgerinitiative hofft, dass die Stadt Linz vom Unternehmen Swietelsky ein Alternativprojekt einfordert.

Luger: „Kompromiss finden“

„Wir verstehen nicht, warum in so einem wichtigen Projekt über die Anrainer drübergefahren wird. Basis dafür ist eine seriöse Entscheidungsgrundlage in Form von alternativen Projekten“, weiß Vereinsobmann Stefan Eccer. „Ich verstehe bis zu einem gewissen Grad die Sorgen der Bewohner. Wichtig ist mir jedenfalls, einen geeigneten Kompromiss für dieses Projekt zu finden. Aus diesem Grund werde ich auch mit Firma Swietelsky ein Gespräch führen“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

Weiterer Garagen-Aufreger

Das Konvent der Barmherzigen Brüder plant zudem unter dem Geviert rund um Baumbach-, Kapuziner-, Stifter- und Hafnerstraße eine dreigeschoßige Tiefgarage mit 191 Stellplätzen. Dies sorgt für Anrainer für Unruhe und Angst vor einer Verkehrs-Überlastung im Domviertel. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der Linzer Tips.

Rettet den Andreas Hofer Park auf Facebook


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