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LINZ. Auf den Gleisen der Mühlkreisbahn, die nicht mehr verwendet werden, sollen nun Rad- und Fußwege entstehen.

Die geplanten Wege Karte: Land OÖ
Die geplanten Wege Karte: Land OÖ

Im Hafenviertel soll so die sanfte Mobilität gefördert werden. Bei der West-Ost-Verbindung zwischen dem Gelände südöstlich der Tabakfabrik und dem Posthof wird, neben einem rund 750 Meter langen kombinierten Geh- und Radweg, auch eine Busverbindung zum Posthof überlegt. Die Kosten würden sich – ohne Busverbindung – auf circa 160.000 Euro belaufen.

Zum anderen könnte in Verlängerung der neuen Donaubrücke parallel zur Holzstraße eine circa 1000 Meter lange Nord-Süd-Verbindung bis zur Derfflingerstraße eingerichtet werden. Die Errichtung eines kombinierten Rad- und Fußweges würde rund 250.000 Euro kosten – dazu käme noch der Ankauf der Fläche. Für diese besteht ein Vorkaufsrecht durch die Linz AG. „Die Option werden wir ziehen“, so Infrastrukturstadtrat Markus Hein und Bürgermeister Klaus Luger. Eine Absprache mit der Linz AG bezüglich der Busverbindung soll in den kommenden Monaten stattfinden.

Platz für Leben

„Es soll nicht nur so eine Art Radhighway werde“, sind sich Luger und Hein jedoch auch einig. Das von der Stadt Linz entwickelte Grobkonzept zur Flächenwidmung sieht daher eine entsprechende Grüngestaltung entlang der Trasse der Rad- und Gehwege mit Bäumen und Sträuchern vor. Dies würde auch zu einer optischen Aufwertung der früher wenig ansehnlichen, ehemaligen Eisenbahngleistrasse führen. Bürgermeister Klaus Luger schlägt zudem vor, die neuen Wegverbindungen auch für Kunstprojekte im öffentlichen Raum zu nutzen. „Schon seit geraumer Zeit wird darüber gesprochen. Hier bietet sich nun eine Möglichkeit an, den Worten auch Taten folgen zu lassen“, sagt Luger und bringt Parallelen mit der New Yorker High Line ins Spiel.


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