SPÖ-Gemeinderat Klaus Strigl sieht Seilbahn als interessante Alternative für öffentlichen Verkehr in Linz
LINZ. Im Infrastrukturausschuss des Linzer Gemeinderates präsentierten Experten die Chancen und Risiken einer Seilbahn vom Linzer Süden in das Industriegebiet und andere Regionen der Landeshauptstadt. SPÖ-Gemeinderat Klaus Strigl und seine Fraktion sind von der Idee angetan.

„Wir waren ursprünglich skeptisch , aber die Präsentation hat uns überzeugt“, signalisiert Klaus Strigl die Zustimmung seiner Fraktion zu einer Weiterverfolgung des Projekts. Mit der Umlaufseilbahn könnten bis zu 10.000 Personen pro Stunde befördert werden (5.000 in jede Richtung) - dies entspricht 100 Bussen.
„Bisher kannten wir solche Projekte nur als touristische Attraktionen, ähnlich der Planetenseilbahn, für deren Errichtung und Betrieb es dankenswerterweise private Initiatoren und Sponsoren gibt“, erklärt Strigl. „Mit der von Stadtrat Hein präsentierten Umlaufseilbahn könnte es tatsächlich gelingen, eine attraktive Alternative zu den bisherigen öffentlichen Verkehrsangeboten zu schaffen. Damit könnten bei geringem Flächenverbrauch am Boden umweltfreundlich und barrierefrei täglich Zehntausende Linzer und Pendler aus den Wohngebieten im Süden zu den Arbeitsplätzen im Industriegebiet und im Hafen gebracht werden.“


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