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LINZ. Mit dem Projekt „Dorfplatz“ will die engagierte Initiative Domviertel bereits in diesem Herbst eine neue Begegnungs- und Veranstaltungsmöglichkeit gleich neben dem Mariendom schaffen.

  1 / 2   Auch der hochfrequentierte Kreuzungsbereich wird optisch besser hervorgehoben. Foto: Initiative Domviertel

Im Jahr 2017 konnte nicht zuletzt durch die Gründung der Initiative Domviertel der geplante Bau einer Tiefgarage mit 200 Stellplätzen in einem der grünen Innenhöfe in der Hafnerstraße abgewendet werden. Die Menschen, die hinter dieser Initiative stehen, engagieren sich seitdem aktiv für eine positive Entwicklung ihres Viertels. Dazu finden regelmäßig Treffen statt, zuletzt in Form eines – extern von Stadtentwickler Andreas Kleboth – moderierten zweitägigen Workshops.

Auch Verkehrsplaner Helmut Koch und Vertreter aller politischen Fraktionen nahmen, neben 20 engagierten Anrainern, daran teil. Hauptsächliches Ergebnis war die Idee eines „Dorfplatzes“ rund um die Kreuzung Hafnerstraße/Baumbachstraße sowie dem angrenzenden Kirchenbereich nordöstlich des Doms.

Sitzplätze am Kirchenplatz

Somit bekommt das Domviertel ein kleines Zentrum und die (vor allem von Kindern und Schülern) hochfrequentierte Kreuzung mehr Sicherheit und Lebensqualität. Dabei wird die Mobilität für Fußgänger und Radfahrer verbessert, jene für Autofahrer jedoch nicht beeinträchtigt. Natürlich soll dadurch auch die Aufenthaltsqualität für die Domviertler und Touristen verbessert werden.

Auf dem Kirchenplatz werden den Bürgern Sitzplätze zur Verfügung stehen, in der Nähe der Sitzgelegenheiten wird ein öffentlicher Bücherschrank aufgestellt und am gesamten Areal des Dorfplatzes wird (bewegliche) Begrünung das Mikroklima und die Lebensqualität verbessern.

Zwei mobile Rastplätze

Im Kreuzungsbereich werden zwei „Parklets“ zudem die Nutzung des öffentlichen Raums durch mobile Rastplätze ermöglichen. „Das ist auch von den unmittelbar betroffenen Gewerbetreibenden, Thüsentak und Bäckerei Fenzl, gewünscht“, weiß Michaela Riess von der Initiative Domviertel. Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern verliefen positiv. Michaela Riess: „Wir wollen mit dem Projekt noch im Herbst starten.“

HIER geht es zur Facebook-Seite der „Initiative Domviertel“.


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