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LINZ. Für viel Unmut und Widerstand sorgt in Oberösterreich derzeit die von der Bundesregierung geplante Kassenreform.

Aus Oberösterreich kommt Widerstand gegen die Pläne der Regierung. Foto: OÖGKK
Aus Oberösterreich kommt Widerstand gegen die Pläne der Regierung. Foto: OÖGKK

„Die Regierung will zumindest 266 Millionen Euro Rücklagen der OÖGKK-Versicherten absaugen – aber reden will sie nicht mit uns“, kritisierte Albert Maringer, Obmann der OÖ. Gebietskrankenkasse (OÖGKK) am Montag. Konkret geht es um die geplante Zusammenlegung der Gebietskrankenkassen zu einer zentralen „ÖGK“.

Widerstand kommt aber nicht nur von der OÖGKK selbst, sondern auch von immer mehr oberösterreichischen Vertretern der Arbeiterkammer, Apothekerkammer und Ärztekammer. Gemeinsam wolle man sich für den Verbleib der regionalen Gebietskrankenkassen einsetzen.

Kritisiert werde dabei nicht nur die fehlende Einbeziehung der Bundesländer, sondern gerade auch die finanziellen Pläne. „Diese Reform kostet uns OÖGKK-Versicherte zumindest eine Viertelmilliarde Euro und zusätzlich jährliche massive Beitragsabflüsse aus Oberösterreich. Die größte Innovation dieser Kassen-Reform ist bislang die Enteignung unserer Versicherten und Dienstgeber“, sagt OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer.

Wie es nun weitergeht, soll am nächsten Montag im Rahmen eines Treffens der „Salzburger Deklaration“ in Linz besprochen werden. Dort werden Vertreter aller Bundesländer anwesend sein.


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