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LINZ/INDONESIEN. Die Linzer Caritas-Helferin Miriam Ebner ist in der indonesischen Stadt Makassa eingetroffen, wo sie Überlebende des vom verheerenden Tsunami getroffenen Gebiets rund um Palu, Sulawesi, versorgt.

Caritas-Helferin Miriam Ebner ist bereits in Indonesien eingetroffen. Foto: Caritas OÖ
Caritas-Helferin Miriam Ebner ist bereits in Indonesien eingetroffen. Foto: Caritas OÖ

Makassa liegt etwa zwei Stunden von Palu entfernt. Viele Menschen sind hierher geflüchtet und werden nun von kirchlichen Stellen mit Suppen oder Hilfsgütern versorgt. Während in der Stadt kaum Schäden zu beklagen sind, steigt die Opferzahl in den betroffenen Gebieten stündlich. Auch die Zerstörungen der Infrastruktur seien enorm. Dort sei auch ein örtliches Caritas-Team im Einsatz, ausländische Helfer werden dorthin von den Behörden nicht zugelassen, so Ebner.

Angst vor der Regenzeit

Neben Wasser und Lebensmitteln fehlt es auch an Leichensäcken, um die Toten zu den Massengräbern zu transportieren. So wird der Ausbruch von Krankheiten befürchtet. Zudem drängt die Zeit, da Ende Oktober die Regenzeit beginnen wird. „Es gibt auch immer wieder Nachbeben, die die Menschen in Panik versetzen. Vor allem die Kinder sind schwer traumatisiert“, berichtet die Linzerin.

Miram Ebner wurde 1985 in Pichling bei Linz geboren und studierte Internationale Entwicklung in Wien, Berlin und Kampala. Für die Caritas war sie bereits als Katastrophenhelferin in Griechenland (Flüchtlingshilfe), in Haiti (Hurrikan „Matthew“) und im vergangenen Jahr bei der Hungerkatastrophe im Norden Kenias im Einsatz. „Jede Katastrophe ist anders, es ist schwierig Vergleiche zu ziehen. Das Leiden der Menschen ist immer groß.“

Tips wird weiter vom Hilfseinsatz berichten.


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