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LINZ. Die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals „Ein Amerikaner in Paris“ - eine Adaption des Films mit Gene Kelly - konnte am Sonntag Abend im Linzer Musiktheater in erster Linie mit den Tanzszenen begeistern.

Myrthes Monteiro und Gernot Romic begeistern in den Hauptrollen. Foto: Barbara Pálffy
  1 / 18   Myrthes Monteiro und Gernot Romic begeistern in den Hauptrollen. Foto: Barbara Pálffy

Szenenapplaus gab es auch mehrmals für das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Tom Bitterlich. Das ist außergewöhnlich, dass ein symphonisches Orchester in einem Musical spielt. Die Attraktion sind aber die Ballettauftritte. Für die flotten Tanzszenen spendete das Publikum im ausverkauften Haus immer wieder heftigen Applaus. Gernot Romic als Jerry Mulligan und die gebürtige Brasilianerin Myrthes Monteiro als Lise Dassin können sowohl mir ihren Stimmen sowie tänzerisch in den Hauptrollen überzeugen.

Mit Gershwin-Evergreens wie „I Got Rhythm“ oder „“S Wonderful“ und viel Tanz war das Stück in Paris, New York und London ein Sensationserfolg. Jerry Mulligan versucht sich nach dem Zweiten Weltkrieg als Kunstmaler in Paris, mit bescheidenem Erfolg. Er verliebt sich in die Parfümverkäuferin Lise. Die Straßen von Paris bilden den Hintergrund einer modernen Fabel rund um Freundschaft, Kunst und Liebe.

Zum Schluss ernteten die Darsteller für ihre überzeugenden Leistungen kräftigen Applaus und teilweise Standing Ovations.

Weitere Vorstellungen: 30. Nov., 2., 5., 7., 8., 12., 13., 14., 18., 19., 26., 28. u. 30. Dez. Infos: www.landestheater-linz.at


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