Lösung für 1.000 betroffene Mieter präsentiert
LINZ. Rund 500 Wohnungen der historischen Wohnanlage Wimhölzel-Hinterland werden abgerissen, das „Nachfolgeprojekt“ wurde nun präsentiert. Es wurde in einem kooperativen Verfahren gemeinsam mit Bewohnern entwickelt und wird ab dem Jahr 2020 umgesetzt.

Nach der Entwicklung des vorliegenden Leitprojekts soll ab 2020 in einem Zeitraum von etwa acht bis zehn Jahren die ganze Siedlung im Franckviertel in vier Abschnitten erneuert werden. „Die Baukörper sind zwischen vier und acht Geschoße hoch, dabei bleibt die Anzahl der Wohnungen etwa gleich groß, allerdings finden auch größere Familienwohnungen Platz. Erstmals wird eine Sammelgarage anstelle der üblichen Wohnungsgaragen errichtet“, wissen GWG-Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Klaus Luger und GWG-Direktor Wolfgang Pfeil.
Wünsche der Bewohner berücksichtigt
Nach einem eher holprigen Start wurden die betroffenen Bewohner in Workshops in die Entwicklung des Projektes eingebunden: „Alle unsere Ideen wie die Grünflächen wurden eingebunden“, so Bewohnersprecher Harald Daume. Auch ein Sozialplan wurde entwickelt, um die Wohnungen leistbar zu halten. „Mit dem kooperativen Verfahren wurde gerettet, was zu retten war und ein Drüberfahren von GWG und der Stadt Linz verhindert“, betont NEOS-Fraktionsobmann Lorenz Potocnik.
Erste Absiedlungen laufen bereits
Von den ersten 103 Wohnungen wurden bereits 70 Mieter abgesiedelt, 33 Mieterinnen und Mieter müssen noch abgesiedelt werden. Die erste Bauetappe erfolgt 2020 bis 2021, die zweite Etappe startet 2022.


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