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OÖ. Die oberösterreichischen Notarzthubschrauber Christophorus 10 (Linz) und Christophorus Europa 3 (Suben) wurden im vergangenen Jahr insgesamt 2.769 Mal alarmiert, um Menschen in Not schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Österreichweit flogen die Hubschrauber 18.424 Einsätze.

Die oberösterreichischen Notarzthubschrauber Christophorus 10 und Christophorus Europa 3 wurden im vergangenen Jahr zu 2.769 Einsätzen alarmiert. (Foto: Wodicka)

„Wenn ein Kind oder ein Erwachsener schwer erkrankt oder verletzt ist, kommt es auf jede Minute an“, weiß Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. „Oberstes Ziel der Notarzthubschrauber-Crews ist immer, qualitativ hochwertige medizinische Hilfe direkt und rasch zu den Patienten zu bringen.“

Gründe für Alarmierungen

Wie in den Jahren zuvor waren auch 2018 internistische und neurologische Notfälle der häufigste Grund für die Alarmierungen von Christophorus 10 und Christophorus Europa 3. Rund 37 Prozent aller Einsätze flogen die C10- und CE3-Crews für Patienten nach akuten Erkrankungen wie beispielsweise Schlaganfälle oder Herzinfarkten. Mit Abstand folgen Einsätze nach Unfällen, die sich in der Freizeit, bei der Arbeit, in der Schule oder im Umfeld des eigenen Hauses ereignet haben. Rund zehn Prozent der Einsätze erfolgten nach Unfällen im Straßenverkehr. „Die hohe Anzahl an Einsätzen sowie das breitgefächerte Einsatzspektrum zeigen, wie wichtig der ÖAMTC-Notarzthubschrauber für eine lückenlose medizinische Versorgung der Region ist“, führt Kraxner aus.

Gute Zusammenarbeit

„Insgesamt hat die Einsatztätigkeit der ÖAMTC-Notarzthubschrauber 2018 wieder zugenommen“, hält Kraxner fest. „Unsere Hubschrauber flogen österreichweit 18.424 Einsätze. Das sind 162 mehr als im Jahr 2017 und 154 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2015.“ Möglich gemacht haben diese eindrucksvolle Bilanz die Piloten, Notärzte und Flugretter der ÖAMTC-Flugrettung. „Aber auch die perfekt abgestimmte Teamarbeit mit dem Roten Kreuz und der Bergrettung ist in Oberösterreich ein wesentlicher Garant für die qualifizierte Hilfe aus der Luft“, bedankt sich Reinhard Kraxner bei den Partnerorganisationen.


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